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Rathaus Beutelsbach

Informationen zum Coronavirus

Akutelle Lage in Weinstadt

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Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“


01.04.2020

unverzichtbar gerade auch in der aktuellen Corona-Krise

Das bundesweite Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ unter der kostenfreien Nummer 08000 116 016 leistet Erst- und Krisenunterstützung, bei Gewalt gegen Frauen gibt es Rat und Hilfe rund um die Uhr, anonym, in insgesamt 18 Sprachen, barrierefrei. Seit März 2013 wurden mehr als 200.000 Personen beraten, darunter auch Ratsuchende aus dem sozialen Umfeld gewaltbetroffener Frauen sowie Fachkräfte. Das Hilfetelefon ist online zu erreichen unter www.hilfetelefon.de.

Angesichts der Corona-Krise könnten Druck und Konflikte in Familien auch in Gewalt gegen Kinder und Jugendliche münden. Das Bundesfamilienministerium wird deshalb unter anderem die vorhandenen telefonischen Beratungsangebote stärken. Dazu gehören die „Nummer gegen Kummer“ (116 111) für Kinder und Jugendliche oder das Elterntelefon (0800 111 0550). Zudem werden im Netz niedrigschwellige Hilfsangebote für Kinder, Jugendliche und Eltern ausgebaut.

Land Baden-Württemberg veröffentlicht Bußgeldkatalog für Verstöße gegen Corona-Verordnung


30.03.2020

Empfindliche Bußgelder vorgesehen

Das Land Baden-Württemberg hat einen Bußgeldkatalog veröffentlicht, der empfindliche Bußgelder für Menschen vorsieht, die sich nicht an die Landesverordnung zur Eindämmung des Coronavirus halten. Dieser gilt ab sofort. 

Den vollständigenBußgeldkatalog samt Erläuterungen finden Sie auf der Seite des Innenministeriums:
Bußgeldkatalog der Landesregierung Baden Württemberg

Landesregierung passt Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 an


29.03.2020

Regelungen gelten ab 29.03.2020

Die Landesregierung setzt per Verordnung weitere Maßnahmen in Kraft. Ab dem 29. März 2020 gilt zusätzlich:
  • Die Notbetreuung für Kinder ist auch während der Ferienzeit gewährleistet. Voraussetzung bleibt, dass beide Erziehungsberechtigte oder die oder der Alleinerziehende in Bereichen der kritischen Infrastruktur im Sinne von § 1 Absatz 6 tätig und nicht abkömmlich sind. Alleinerziehenden gleichgestellt sind Erziehungsberechtigte dann, wenn die oder der weitere Erziehungsberechtigte aus schwerwiegenden Gründen an der Betreuung gehindert ist. Die Entscheidung über die Zulassung einer solchen Ausnahme trifft unter Anlegung strenger Maßstäbe die Gemeinde, in der die Einrichtung ihren Sitz hat.
  • Die Schließung von Bildungseinrichtungen gilt nicht für Schulen der Altenpflege, Altenpflegehilfe, Krankenpflege, Krankenpflegehilfe, Kinderkrankenpflege, Entbindungspflege (Hebammen), Notfallsanitäter sowie Schulen zur Ausbildung von Medizinisch-technischen Assistenten und Pharmazeutisch-technischen Assistenten, soweit dort Schüler und Schülerinnen geprüft und unterrichtet werden, deren Abschluss oder deren Kenntnisprüfung im Rahmen des Anerkennungsverfahrens ausländischer Berufsabschlüsse bis spätestens 30. Mai 2020 erfolgen soll sowie für die Weiterbildung für Intensivkrankenpfleger.
  • Die ambulanten Einrichtungen und Dienste der Wohnungslosenhilfe, die Leistungen nach §§ 67 ff. des Zwölften Buchs Sozialgesetzbuch erbringen, sowie gemeindepsychiatrische und sozialpsychiatrische Einrichtungen und Dienste, die einem Versorgungsvertrag unterliegen, und ambulante Einrichtungen und Dienste der Drogen- und Suchtberatungsstellen, gehören jetzt auch zur kritischen Infrastruktur.
  • Zur kritischen Infrastruktur gehören nun ferner auch der Katastrophenschutz sowie die Einheiten und Stellen der Bundeswehr, die mittelbar oder unmittelbar wegen der durch das Corona-Virus SARS-CoV-2 verursachten Epidemie im Einsatz sind.
  • Einrichtungen des Polizeivollzugsdienstes, die zu Übungs- und Ausbildungszwecken sowie zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs erforderlich sind, sind nicht von Schließungen betroffen.
  • Poststellen und Paketdienste dürfen ihren Betrieb aufrechterhalten. Sie dürfen aber nicht in den unter § 4, Absatz 1 aufgelisteten zu schließenden Einrichtungen betrieben werden, wenn sie beim Umsatz nur eine untergeordnete Rolle spielen. Sie dürfen generell nicht in Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen, Frisöre, Tattoo-/Piercing-Studios, Massagestudios, Kosmetikstudios, Nagelstudios, Studios für kosmetische Fußpflege sowie Sonnenstudios betrieben werden.
  • Wenn eine Einrichtung nicht von den Schließungen betroffen ist, haben die Betriebe und Einrichtungen mit Kundenverkehr in geschlossenen Räumen darauf hinzuwirken, dass im Rahmen der  örtlichen Gegebenheiten der Zutritt gesteuert Warteschlangen vermieden werden Insbesondere ist darauf hinzuwirken, dass ein Abstand von möglichst 2 Metern, mindestens 1,5 Metern zwischen Personen eingehalten wird, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind. Davon ausgenommen sind Tätigkeiten, bei denen engere körperliche Nähe nicht zu vermeiden ist. Insbesondere solche im Zusammenhang mit der Erbringung von Heil- und Hilfsmitteln und Pflegehilfsmitteln, der Erbringung ärztlicher, zahnärztlicher, psychotherapeutischer, pflegerischer und sonstiger Tätigkeiten der Gesundheitsversorgung und Pflege.
  • Über den Zugang für Besucher zu Fachkrankenhäusern für Psychiatrie mit Ausnahme der Fachkrankenhäuser für Gerontopsychiatrie, entscheidet die Leitung der jeweiligen Einrichtung. Über den Zugang für Besucher zu psychosomatischen Fachkrankenhäusern sowie kinder- und jugendpsychiatrischen Fachkrankenhäusern, jeweils einschließlich der zugehörigen Tageskliniken, entscheidet ebenfalls die Leitung der jeweiligen Einrichtung.
  • Der neue § 9 regelt den Umgang mit Verstößen gegen die Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2.

Die Verordnung gilt bis zum 15. Juni 2020. Das Sozialministerium ist ermächtigt, den Termin des Außerkrafttretens zu ändern.

Den genauern Wortlaut der Verordnung finden Sie über die Landesregierung Baden-Württemberg:

Landkreisweite Allgemeinverfügung für Quarantäneanordnungen


27.03.2020

Einheitliche Regelung für Kommunen und Landkreis

Der Rems-Murr-Kreis und die 31 Städte und Gemeinden haben sich auf einheitliche Regelungen für Quarantäneanordnungen verständigt, nachdem andere Landkreise diesen Weg bereits beschritten haben. Dieser Schritt ist letztlich auch eine Reaktion auf die weiter exponentiell steigenden Fallzahlen im Rems-Murr-Kreis. Die Nachbarlandkreise Esslingen und Göppingen sowie die Landeshauptstadt Stuttgart liegen bereits deutlich über dem Landesdurchschnitt.

Die Allgemeinverfügung ersetzt Einzelanordnungen der Städte und Gemeinden gegenüber positiv aus Sars-Cov-2 getesteten Personen und deren engen Kontaktpersonen. Das ermöglicht es den Städten und Gemeinden, noch mehr Energie in die Ermittlung von engen Kontaktpersonen zu investieren und damit einer weiteren Ausbreitung möglichst wirksam entgegentreten zu können.

Die Städte und Gemeinden hätten eine entsprechende Verfügung oder Einzelanordnungen auch weiterhin selbst treffen können, haben sich im Sinne einer wirksamen Bekämpfung des Virus aber ganz bewusst auf dieses gemeinsame und einheitliche Vorgehen verständigt.
Die Allgemeinverfügung tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft und kann hier heruntergeladen werden:

"Soforthilfe Corona"


26.03.2020

Antrag ist freigeschalten

Der Zuschuss für die Unternehmen kann nun online beantragt werden!
Einfach und schnell online in 2 Schritten:

Antragsformular online herunterladen:
Ausgefülltes und unterschriebenes Formular per Upload einreichen auf der zentralen Seite der IHKs und Handwerkskammern:

Ihr Antrag wird dann an die zuständige Kammer zur Bearbeitung weitergeleitet.
Der Zuschuss wird von der L-Bank unmittelbar auf das Konto des Zuschussempfängers angewiesen.

Soforthilfe Corona

Soforthilfe für Künstlerinnen und Künstler


25.03.2020

Soforthilfe des Landtags Baden-Württemberg

Das Kulturleben in Weinstadt ist aufgrund der Maßnahmen zum Schutz vor einer ungebremsten Ausbreitung des neuartigen Coronavirus weitgehend zum Erliegen gekommen – mit weitreichenden Konsequenzen für die Künstlerinnen und Künstler, die Kulturschaffenden und Vereine, für kleine und große Kulturinstitutionen, die Kreativwirtschaft, für Veranstaltungen und Festivals.
 
Der Landtag von Baden-Württemberg hat ein Soforthilfeprogramm Corona beschlossen, das sich an Soloselbständige sowie Klein- und Kleinstunternehmen auch der Kultur- und Kreativwirtschaft sowie an Angehörige der Freien (auch künstlerisch-publizistischen) Berufe richtet. Um deren wirtschaftliche Existenz zu sichern und Liquiditätsengpässe zu kompensieren, kann ein einmaliger, nicht rückzahlbarer Zuschuss für drei Monate gewährt werden.
 
Mehr Infos dazu gibt´s hier:

Hilfe für die Wirtschaft naht!


23.03.2020

Landesregierung hat Maßnahmenpaket beschlossen

Die Landesregierung hat ein weiteres umfassendes Maßnahmenpaket beschlossen. Diesmal geht es nicht um Kredite oder Bürgschaften sondern um direkte Finanzhilfen, die nicht zu einer Schuldenanhäufung führen.
 
Mit diesen Regelungen wird ein wirksames Paket geschnürt, welches insbesondere den kleinen Unternehmen (0-50 Mitarbeiter) nachhaltig helfen wird. Nach derzeitigem Stand (23. März) gibt es keine bürokratischen Voraussetzungen dafür. Die Landesregierung arbeitet mit Hochdruck an der Ausarbeitung der Bedingungen und Formulare.
 
Die Betriebe sollen folgende Gelder ausbezahlt bekommen:
 
- 9.000 EUR (0-5 Mitarbeiter)
- 15.000 EUR (6-10 Mitarbeiter)
- 30.000 EUR (11-50 Mitarbeiter)
 
Die Antragstellung erfolgt ab Mittwoch bei der IHK (auch für Nichtmitglieder).

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau:

Landesregierung passt Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 an


23.03.2020

Maßnahmen ändern sich minimal

Nach einer Videokonferenz mit den Ministerpräsidenten der anderen Bundesländer und Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Sonntagnachmittag in einem Pressestatement angekündigt, dass sich die bisherigen Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus im Land nur minimal ändern. Bundesweit hat man sich auf eine gemeinsame Linie geeinigt, die besagt, dass nach wie vor die eigene Wohnung für wichtige Erledigungen verlassen werden darf. Jeder Bürger muss allerdings ab sofort zu anderen Menschen 1,5 Meter Abstand halten und anstatt zu dritt darf man sich nun nur noch zu zweit treffen - ausgenommen sind Familien.

Die weiteren Details der Verordnung, die seit 21. März bereits gilt, finden Sie unter folgendem Link:

Landesregierung passt Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 an


21.03.2020

Regelungen gelten ab 21.03.2020

Die Landesregierung setzt per Verordnung weitere Maßnahmen in Kraft. Ab dem 21. März 2020 gilt zusätzlich:
  • Alle Restaurants und Gaststätten im Land müssen schließen. Essen zum Mitnehmen und auf Bestellung bleibt aber weiterhin möglich.
  • Alle Zusammenkünfte und Ansammlungen auf öffentlichen Plätzen sind verboten. Gruppenbildungen von mehr als drei Personen darf es nicht mehr geben. Wir werden das streng kontrollieren, durchsetzen und sanktionieren. Natürlich können Familien oder Menschen, die zusammenleben, weiter gemeinsam auf die Straße.
  • Einreisen und Durchreisen von Personen aus internationalen Corona-Risikogebieten nach Baden-Württemberg sind untersagt. Ausgenommen sind Fahrten zum Arbeitsplatz, zum Wohnort, zum Transport von wichtigen Gütern und besondere Härtefälle, etwa bei einem Todesfall in der Familie.
  • Frisöre müssen schließen.

Die Verordnung gilt bis zum 15. Juni 2020. Das Sozialministerium ist ermächtigt, den Termin des Außerkrafttretens zu ändern.

Den genauern Wortlaut der Verordnung finden Sie über die Landesregierung Baden-Württemberg:

Weitere Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus


20.03.2020

Aktuelle Regelungen

Liebe Weinstädterinnen und Weinstädter,
 
nachdem Ministerpräsident Winfried Kretschmann heute um 14.15 Uhr verkündet hat, dass das öffentliche Leben im Land aufgrund der rasanten Ausbreitung des Coronavirus weiter eingeschränkt wird, möchte ich Sie, die Bürgerinnen und Bürger Weinstadts, nochmals dazu aufrufen, sich nicht in Gruppen drinnen oder draußen zu treffen.
 
Ab sofort sind bei Strafen von bis zu 25 000 Euro größere Menschenansammlungen auf öffentlichen Plätzen ausdrücklich verboten!
 
Leider halten sich zu viele Menschen nicht an die verbindliche Anordnung und gefährden damit sich selbst und andere.
Es müssen die Infektionsketten wirksam durchbrochen werden, um das Tempo der Ansteckungen merklich zu verlangsamen. Winfried Kretschmann hat aus meiner Sicht völlig zurecht darauf hingewiesen, dass die Landesregierung wohl zu noch härteren Maßnahmen greifen muss, um die Menschen von Treffen abzuhalten.
 
Nach der neuen Regelung sind Menschenansammlungen auf öffentlichen Plätzen mit mehr als drei Personen nicht mehr erlaubt. Ausnahmen gibt es für Familien.
 
Gaststätten und Restaurants werden nach den Worten von Ministerpräsident Kretschmann ab morgen, Samstag, 21. März, komplett geschlossen. Essen zum Mitnehmen bzw. Lieferdienste sind weiterhin erlaubt. Nehmen Sie diese Möglichkeit gerne in Anspruch und helfen Sie unsere örtlichen Gastronomiebetrieben.
 
Nehmen Sie Rücksicht und helfen Sie mit, die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen! Es liegt jetzt an uns allen!
 
Ihr Oberbürgermeister
 
Michael Scharmann


Brief an alle Weinstädterinnen und Weinstädter


19.03.2020

persönlicher Brief von Herrn Scharmann

Oberbürgermeister Michael ScharmannLiebe Bürgerinnen und Bürger,

die Corona Krise und mit ihr die einschneidenden Maßnahmen zur Bekämpfung dieser Krankheit haben auch für uns in Weinstadt weitreichende Folgen. Sie alle spüren es in Ihrem täglichen Leben: Die Kinder sind daheim, viele Läden geschlossen. Man darf die Angehörigen im Pflegeheim nicht mehr besuchen. Und Kino und Schwimmbad sind ebenfalls zu. Manch einer bangt um seinen Arbeitsplatz und sieht sich vor große Existenznöte gestellt.

Das alles ist mir als Oberbürgermeister sehr bewusst.

Leider ist es im Angesicht des Virus und seiner raschen Ausbreitung notwendig, dass der Staat – und somit auch die Stadtverwaltung Weinstadt – solch drastische Einschnitte in Ihr Leben vornehmen. Es fällt sicherlich keinem Verantwortlichen leicht, solche Einschränkungen zu erlassen oder umzusetzen. Aber sie sind notwendig zum Schutz der Bevölkerung, insbesondere der Risikogruppen – das sind vor allem die älteren und geschwächten Mitbürgerinnen und Mitbürger. Dafür ist es unbedingt erforderlich, dass alle ihren Beitrag leisten. Jeder einzelne von uns kann aktiv dazu beitragen, dass die Infektionsketten unterbrochen werden und damit die Ausbreitung des Virus entscheidend verlangsamt wird.

Darum bitte ich Sie eindringlich: Beachten Sie die jeweils aktuellen Verordnungen des Landes Baden-Württemberg. Nehmen Sie die Apelle aus Wissenschaft und Politik ernst. Bleiben Sie daheim und vermeiden Sie jeden sozialen Kontakt, der vermeidbar ist – auch wenn es Ihnen im einen oder anderen Fall schwer fällt. Zeigen Sie Eigenverantwortung und erklären Sie diese Maßnahmen unbedingt auch Ihren Kindern und Ihrem persönlichen Umfeld. Es ist schlichtweg unverantwortlich und falsch, sich jetzt in Gruppen - egal ob drin oder draußen – zu treffen. Nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass sämtliche öffentliche Plätze, wie Sportplätze, Spielplätze, Grillstellen etc. gesperrt sind und man sich dort nicht treffen darf.

Seien Sie bitte ein gutes Vorbild und ermahnen Sie auch andere Menschen, die Verbreitung des Virus aktiv und eigenverantwortlich einzudämmen. Damit schützen Sie sich selbst vor einer Ansteckung und ebenso die Menschen, denen sie sonst begegnen würden. Nur auf diese Weise können wir die Verbreitung des Virus verlangsamen. Nur wenn alle mitmachen, haben wir eine realistische Chance, die Einschränkungen irgendwann wieder aufheben zu können.

Lassen Sie uns in dieser schweren Zeit alle gemeinsam an einem Strang ziehen.

Aber seien Sie auch und besonders in dieser Krise sicher: Ich als Ihr Oberbürgermeister sowie die gesamte Stadtverwaltung Ihrer Stadt Weinstadt stehen hinter Ihnen. Wir helfen Ihnen, unseren Bürgerinnen und Bürgern, wo wir nur können. Wir lassen Sie nicht allein!

Die Stadtverwaltung bietet sowohl den örtlichen Gewerbetreibenden Unterstützung an, als auch den Bürgerinnen und Bürgern, die Hilfe beim Einkauf oder Ähnlichem benötigen. Die Verwaltung bringt Helfer und Hilfsbedürftige zusammen. Damit will die Stadt Ihren Teil zur Unterstützung der ehrenamtlichen Nachbarschaftshilfe leisten, um unkompliziert schnelle und unbürokratische Hilfe untereinander zu ermöglichen. Als Sofortmaßnahme für die Gewerbetreibenden hat die Wirtschaftsförderung eine Service-Nummer eingerichtet.

Auf der Homepage der Stadt gibt es eine Infoseite mit allen relevanten Informationen zum Thema Corona. Dort finden Sie nicht nur tagesaktuelle Informationen zur Pandemie, sondern auch Kontaktmöglichkeiten zur Stadtverwaltung in den verschiedensten Situationen. Darüber hinaus sind sowohl das Haus der Jugendarbeit als auch das Familienzentrum Weinstadt für Fragen und eine individuelle Beratung telefonisch oder per E-Mail erreichbar. Und auf der Homepage der Stadt Weinstadt unter www.weinstadt.de sind stets aktuell weiterführende Informationen sowie hilfreiche Links aufgeführt.

Auf Grund der Ausnahmesituation, die durch die flächendeckende Schul- und KiTa-Schließung entstanden ist, werden in Weinstadt alle Betreuungsgebühren für die Zeiten, in denen Aufgrund der Corona bedingten Schließung keine Betreuung stattfinden konnte, erstattet. Das betrifft auch die Essengebühren. Das bedeutet, dass solange keine neuen Gebühren eingezogen werden, bis – Stand heute – die reguläre Betreuung nach den Osterferien wieder stattfindet. Dieser Vorschlag der Stadtverwaltung wurde mit dem Gemeinderat abgestimmt, wobei eine deutliche Mehrheit Zustimmung signalisiert hat. Den anderen Trägern von Kindertageseinrichtungen in Weinstadt empfiehlt die Stadt in gleicher Weise zu verfahren.

Wir alle haben in diesen Zeiten viele Fragen und ganz konkrete persönliche Anliegen. Mit unserer täglichen aktuellen Berichterstattung auf der städtischen Homepage sowie in den Sozialen Medien halten wir Sie auf dem Laufenden. Für individuelle Auskünfte stehen Ihnen die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter den auf der Homepage genannten Telefonnummern zu den regulären Öffnungszeiten telefonisch zur Verfügung. Also zögern Sie bitte nicht und wenden sich mit Ihren Fragen oder Problemen und Anliegen an Ihre Stadtverwaltung.

Gemeinsam sind wir stark und gemeinsam werden wir diese Krise meistern.

Bleiben Sie gesund,

Ihr Oberbürgermeister Michael Scharmann

Landesregierung passt Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 an


18.03.2020

Regelungen gelten ab 18.03.2020

Die Landesregierung hat ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen angepasst. Die neuen Regelungen gelten ab Mittwoch, den 18. März 2020. Um die weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, werden Einrichtungen und Geschäfte in großem Umfang geschlossen.

Es gelten unter andern folgende Regelungen:

Offen bleiben

  • Einzelhandel für Lebensmittel,
  • Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste,
  • Getränkemärkte,
  • Apotheken,
  • Sanitätshäuser,
  • Drogerien,
  • Tankstellen,
  •  Banken und Sparkassen,
  • Poststellen,
  • Frisöre, Reinigungen, Waschsalons,
  • der Zeitungsverkauf,
  • Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte sowie der Großhandel
  •  Hofläden und Raiffeisenmärkte
Diese Verkaufsstellen können jetzt auch am Sonntag und Feiertag geöffnet werden.

Alle weiteren Verkaufsstellen des Einzelhandels, die nicht zu den oben genannten Einrichtungen gehören, werden geschlossen.

Gaststätten

  • Der Betrieb von Gaststätten wird grundsätzlich untersagt.
  • ·Vom Verbot ausgenommen sind allerdings Gaststätten, die Speisen und Getränke anbieten sowie Mensen, wenn sichergestellt ist, dass
    •  die Plätze für die Gäste so angeordnet werden, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Tischen gewährleistet ist,
    • Stehplätze so gestaltet sind, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Gästen gewährleistet ist.
  • Die Gaststätten dürfen frühestens ab sechs Uhr geöffnet und müssen spätestens ab 18 Uhr geschlossen werden.


Der Betrieb folgender Einrichtungen wird untersagt:

  • Kultureinrichtungen jeglicher Art, insbesondere Museen, Theater, Schauspielhäuser, Freilichttheater,
  • Bildungseinrichtungen jeglicher Art, insbesondere Akademien und Fortbildungseinrichtungen, Volkhochschulen,
  • Kinos,
  • Schwimm- und Hallenbäder, Thermal- und Spaßbäder, Saunen,
  • alle öffentlichen und privaten Sportanlagen und Sportstätten, insbesondere Fitnessstudios, und ähnliche Einrichtungen,
  • Volkshochschulen und Jugendhäuser,
  • öffentliche Bibliotheken,
  • Vergnügungsstätten, insbesondere Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen
  • Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
  • Eisdielen, Bars, Shisha-Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen,
  • Messen, Ausstellungen, Freizeit- und Tierparks sowie Anbieter von Freizeitaktivitäten (auch außerhalb geschlossener Räume), Spezialmärkte
  • öffentliche Spiel- und Bolzplätze.


Veranstaltungen

  • Untersagt sind Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie Angebote von Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen.
  • Untersagt sind Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften.
  • Auch alle sonstigen Veranstaltungen sind untersagt.

Die Verordnung gilt bis zum 15. Juni 2020. Das Sozialministerium ist ermächtigt, den Termin des Außerkrafttretens zu ändern.

Den genauern Wortlaut der Verordnung finden Sie über die Landesregierung Baden-Württemberg:  

Weinstadt unterstützt


17.03.2020

ehrenamtliches Helfernetzwerk und lokale Wirtschaft - Haus der Jugendarbeit und Familienzentrum telefonisch erreichbar

Die Coronakrise hat auch in der Stadt Weinstadt weitreichende Folgen – sowohl für die gesamte Bevölkerung als auch für die lokale Wirtschaft. In dieser schweren Zeit steht die Stadtverwaltung zu ihren Bürgerinnen und Bürger und bietet ihre Unterstützung in allen Bereichen an. „Wir lassen Sie nicht allein“, betont Oberbürgermeister Michael Scharmann.

Stadt unterstützt private Nachbarschaftshilfe

 
So gibt es ab sofort auf der Homepage der Stadt (www.weinstadt.de) eine spezielle Rubrik zu Corona. Dort sind nicht nur aktuelle Informationen zur Pandemie zu finden, sondern auch Kontaktmöglichkeiten zu ehrenamtlichen Initiativen und Nachbarschaftshilfen. Unter der Telefonnummer (07151) 693-151 oder unter soziales@weinstadt.de können sich sowohl  hilfsbedürftige Menschen, die etwa zu Risikogruppen gehören, als auch Mitbürger, die wiederum Hilfe und Unterstützung anbieten, bei der Stadt Weinstadt direkt melden. Die Verwaltung bringt Helfer und Hilfsbedürftige zusammen. „So ist eine unkomplizierte, schnelle und unbürokratische Hilfe untereinander möglich, was wir als Stadt sehr unterstützen“, sagt Scharmann: „Es ist toll, dass es nach so kurzer Zeit schon so viele Menschen gibt, die sich privat organisieren und sich für ihre Mitbürger engagieren und etwa für ältere Menschen einkaufen oder Gassi gehen wollen.“ Auf der Homepage der Stadt können nun diese Informationen über die Hilfsangebote gebündelt werden. „Wir sind eine Solidargemeinschaft – und das ist derzeit in Weinstadt überall zu spüren“, sagt Scharmann.
 

Haus der Jugendarbeit und Familienzentrum telefonisch erreichbar


Für Fragen und Beratung ist das Haus der Jugendarbeit unter (07151) 990304 bzw. hausderjugendarbeit@weinstadt.de erreichbar.
Das Familienzentrum Weinstadt bietet telefonische Unterstützung unter (07151) 2050997 bzw. Margret.Mack@eva-stuttgart.de.
 

Hilfe und Ratschlag für die lokale Wirtschaft


Auch die Gewerbetreibenden in Weinstadt werden in diesen schweren Zeiten von der Stadtverwaltung unterstützt. Schließlich sind viele Branchen und Firmen von den vom Land Baden-Württemberg angeordneten Schließungen besonders betroffen – und teilweise sogar in ihrer Existenz bedroht. „Wir wollen Ihnen allen helfen“, betont Scharmann: „Wir brauchen Sie und all ihre Firmen, Ihre Waren und Arbeitsplätze und wollen mit Ihnen gemeinsam die Krise überstehen.“
 
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie arbeitet derzeit an einem Maßnahmenpaket, das als Schutzschild für die Unternehmen, Firmen, für den Einzelhandel und andere Selbstständige fungieren soll. Wie diese Hilfen und Förderprogramme aussehen und was konkret zu tun ist, das können die Gewerbetreibenden bei der  Wirtschaftsförderung der Stadt  Weinstadt erfahren.
 
 
Als Sofortmaßnahme hat die Wirtschaftsförderung eine Service-Nummer eingerichtet. Unter den Telefonnummern (07151) 693-115 bzw. 693-302 können sich Firmen mit ihren Fragen an die Verwaltung wenden. Auch per E-Mail (wirtschaft@weinstadt.de) können Anfragen an die Wirtschaftsförderung der Stadt gestellt werden. Auf der Homepage der Stadt Weinstadt unter www.weinstadt.de sind weiterführende Informationen sowie hilfreiche Links zu finden.
 
Oberbürgermeister Michael Scharmann betont: „Gemeinsam werden wir diese Krise überstehen. Wir unterstützen Sie, wo es nur geht.“

Weinstadt schließt öffentliche Einrichtungen


17.03.2020

Kitas und Schulen ebenfalls geschlossen – Notbetreuung organisiert – Publikumsverkehr in den Rathäusern auf das Nötigste beschränkt – alle städtischen Veranstaltungen bis einschließlich 30. April abgesagt – Keine Gemeinderats- und Gremiensitzungen bis 19. April

Aufgrund der schnellen Ausbreitung des Coronavirus hat sich die Stadt Weinstadt zum Schutz der Bevölkerung entschieden, sämtliche öffentliche Einrichtungen wie die Stadtbücherei, Sporthallen und Museen sowie Kitas und Schulen ab Dienstag, 17. März, zu schließen. Die Hallenbäder sind bereits geschlossen. Die Bildungs- und Kinderbetreuungseinrichtungen organisieren die Notbetreuung (Details dazu weiter unten im Text). Zudem sind sämtliche städtische Veranstaltungen bis einschließlich 30. April abgesagt.
 
Um das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus weiter einzudämmen, ist das Rathaus für den regulären Besucherverkehr geschlossen. Ab Dienstag, 17. März,  sind Termine in den Rathäusern nur noch nach telefonischer Voranmeldung beim jeweiligen Amt möglich. Bürgerinnen und Bürger werden dazu aufgerufen, grundsätzlich zuerst per E-Mail bzw. telefonisch mit den Ämtern in Kontakt zu treten. In dringenden Fällen können persönliche Termine vereinbart werden. Die Verwaltung ist zu den üblichen Zeiten erreichbar. Diese Regelung gilt ausdrücklich auch für das Bürgerbüro.
 
„Ziel ist, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und den dringend nötigen Dienstbetrieb in den Weinstädter Rathäusern sicherzustellen und die Arbeitsfähigkeit der Verwaltung zu gewährleisten“, erklärt Oberbürgermeister Michael Scharmann.

Kontaktmöglichkeiten zur Terminvereinbarung mit den Ämtern der Stadt Weinstadt:

  • Kitas: (07151) 693-201
  • Schülerbetreuung/Schülerbeförderung: (07151) 693-317
  • Sonstige Soziale Belange: (07151) 693-151
  • Ordnungsamt: (07151) 693-210
  • Ausländeramt: (07151) 693-208
  • Bürgerbüro: (07151) 693-109
  • Standesamt/Friedhofsamt: (07151) 693-316
  • Technische Ämter: (07151) 693-251

Darüber hinaus können Bürger ihren zuständigen Ansprechpartner auch über die städtische Homepage www.weinstadt.de ermitteln oder sich an die Telefonzentrale im Rathaus unter der Rufnummer (07151) 693-0, Email: info@weinstadt.de wenden.

Hinweisschilder in den Rathäusern

Hinweisschilder werden im Rathaus auf die Einschränkung des Publikumsverkehrs hinweisen. Auch will man die Besucher sensibilisieren, auf ausreichend Abstand untereinander zu achten. Das Robert-Koch Institut (RKI) Berlin empfiehlt einen Abstand von eineinhalb bis zwei Metern untereinander. Entsprechende Hinweise – auch zur Husten– und Nies-Etikette – hängen im Rathaus aus.

Gemeinderats- und Gremiensitzungen bis zum Ende der Osterferien abgesagt

Die für Donnerstag, 19. März, vorgesehene Gemeinderatssitzung ist abgesagt. Auch weitere Sitzungen von Ausschüssen werden in den kommenden Wochen bis Ende der Osterferien nicht stattfinden.

Absage aller städtischen Veranstaltungen

Bis einschließlich 30. April 2020 sind alle städtischen Veranstaltungen mit Publikum abgesagt. Alle externen Veranstalter werden deshalb auch dringend gebeten, ihre Veranstaltungen, ebenfalls abzusagen bzw. zu verschieben. Eine Liste der abgesagten Veranstaltungen ist auf der Homepage der Stadt Weinstadt zu finden.

Stadtbücherei geschlossen

Auch die Stadtbücherei bleibt bis auf weiteres geschlossen. Verlängerungen von Ausleihen sind über den Online-Katalog, die Stadtbücherei-App, per E-Mail oder telefonisch möglich. Versäumnisgebühren fallen in diesem Fall keine an. Die Stadtbücherei ist telefonisch zu den Öffnungszeiten der Stadtverwaltung erreichbar, ansonsten bitte die Ansage auf dem Anrufbeantworter beachten.
In der „eBibliothek Rems-Murr“ können weiterhin Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, Hörbücher und Hörspiele ausgeliehen werden (www.ebibliothek-rems-murr.de).

Notbetreuung aufgrund der landesweiten Kita- und Schulschließungen

Im Zuge der ab Dienstag, 17. März 2020 folgenden landesweiten Schul- und Kita-Schließungen wird im Rathaus aktuell eine Notbetreuung für Kinder bis einschließlich Klasse 6 erarbeitet. Diese ist ausschließlich gedacht für Eltern, deren beide Elternteile bzw. deren alleinerziehendes Elternteil zur Aufrechterhaltung kritischer Infrastruktur sowie zur Sicherstellung des gesellschaftlichen Lebens besonders relevant sind. Genannt sind folgende kritische Bereiche: Polizei, Feuerwehr, medizinisches und pflegerisches Personal, Hersteller von für die Versorgung notwendigen Medizinprodukten, Lebensmittelproduktion und - Einzelhandel, Müllabfuhr sowie Energie- und Wasserversorgung.
Diese Notbetreuung kann auch dann nur in Anspruch genommen werden, wenn keine andere Betreuungsmöglichkeit in der Familie gegeben ist, keine Erkältungssymptome bei Eltern und Kinder vorliegen und kein Aufenthalt in einem Risikogebiet in den letzten 14 Tagen erfolgt ist. Diese Betreuung erfolgt ab Dienstag, 17. März. Eltern müssen der Leitung ihrer Einrichtung Ihren Bedarf anzeigen und begründen. Ergibt sich ein neuer Bedarf für die Notfallbetreuung, ist dieser bei der jeweiligen Einrichtung oder Schule zu melden. Der Umfang richtet sich nach den regulären Zeiten, in denen das Kind in der Einrichtung oder Schule ist.
Die Schulleitungen und Einrichtungsleitungen werden dann Notfallbetreuung organisieren, die betroffenen Eltern werden über den Ablauf individuell informiert. Bitte setzen Sie die Großeltern NICHT als Betreuungsersatz ein, da ältere Menschen (insbesondere mit Vorerkrankungen) in besonderem Maße zur Risikogruppe zählen.

Stadtwerke setzen Maßnahmen zur Sicherung der kritischen Infrastruktur um

Die Stadtwerke Weinstadt haben zur Sicherung der kritischen Infrastruktur im Bereich Wasser und Wärme neben der Schließung des Betriebsgebäudes in der Schorndorfer Str. 22 weitere umfangreiche Maßnahmen ergriffen. Dabei stehe die Versorgungssicherheit für die Bevölkerung an erster Stelle, erklärt Betriebsleiter Thomas Meier. Dazu gehören beispielsweise getrennte und unabhängig voneinander agierende Teams in allen kritischen Betriebseinheiten. Kunden können telefonisch Kontakt zu den Mitarbeitern der Stadtwerke aufnehmen unter (07151) 20535-870 oder info@stadtwerke-weinstadt.de. In dringenden Fällen können persönliche Termine vereinbart werden.  Außerdem ist ein Entstörungsdienst eingerichtet, der rund um die Uhr zur Verfügung steht (07151 20535-800 oder 0171 6753282).

Stadtentwässerung setzt Maßnahmen zur Sicherung der kritischen Infrastruktur um

Die Stadtentwässerung Weinstadt hat zur Sicherung der kritischen Infrastruktur im Bereich Abwasser im Speziellen auf der Kläranlage neben der Schließung des Betriebsgeländes weitere umfangreiche Maßnahmen ergriffen. Dabei stehe die Entsorgungssicherheit der Abwässer für die Bevölkerung an erster Stelle, erklärt Tiefbauamtsleiter Markus Baumeister. Dazu gehören beispielsweise getrennte und unabhängig voneinander agierende Teams auf der gesamten Kläranlage.

Familienzentrum

Das Familienzentrum sagt alle geplanten Programmpunkte und Treffs ab. Der Familienbegrüßungsdienst wird ausgesetzt. Das Familienzentrum bleibt aber an Vormittagen geöffnet und damit ansprechbar für Beratungen die sich aus der aktuellen Situation in den Familien ergeben.

Haus der Jugendarbeit

Das Haus der Jugendarbeit ist geschlossen - alle geplanten Programmpunkte und auch der abendliche Thekenbetrieb wird eingestellt.





Schulen und Kitas in Weinstadt ab 17.03. geschlossen


13.03.2020

bis zum Ende der Osterferien

Die Landesregierung hat heute in einer Pressekonferenz bekanntgegeben, dass ab Dienstag, 17. März alle Schulen und Kindertagesstätten in Baden-Württemberg und somit auch in Weinstadt bis zum Ende der Osterferien geschlossen bleiben. Nähere Informationen zur Notfallbetreuung von Kindern, deren Eltern in Bereichen arbeiten, die zur Aufrechterhaltung der medizinischen Versorgung, der kritischen Infrastruktur oder der öffentlichen Ordnung unverzichtbar sind, folgen bis spätestens am Montag. Ansprechpartner für die Notfallbetreuung werden die jeweiligen Einrichtungen sein. Eltern werden gebeten bereits am Montag morgen den Schulen oder Einrichtungen ihren Bedarf zu benennen und zu begründen.

Aktuelle Informationen des Kultusministeriums unter folgendem Link:
Mehr konkrete Infos zu Weinstadt gibt´s auf der Infoseite der Stadt Weinstadt zum Thema Coronavirus.

Erlass Allgemeinverfügung zum Schutz besonders vulnerabler Gruppen in Einrichtungen


13.03.2020

Bekämpfung von übertragbaren Krankheiten

Auf Anweisung des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg erlässt die Stadt Weinstadt folgende Allgemeinverfügung zum Schutz besonders vulnerabler Gruppen in Einrichtungen:


Weinstadt sagt alle städtischen Veranstaltungen


13.03.2020

bis einschließlich 30. April 2020 ab

Das Coronavirus breitet sich auch im Rems-Murr-Kreis immer weiter aus. Die Lage entwickelt sich dynamisch. Deswegen werden auf Empfehlung der Gesundheitsbehörden landesweit und daher nun auch in Weinstadt zahlreiche Veranstaltungen abgesagt.

Dieser einschneidende Schritt ist notwendig, um die Bevölkerung vor einer möglichen Ansteckung zu schützen. Ziel ist es nun, die Verbreitung des Virus über größere Menschenmengen zu verlangsamen. Dabei dienen die Absagen vor allem dem Schutz von Menschen mit Vorerkrankungen oder Immunschwächen und sollen dadurch medizinische Einrichtungen entlasten.

Die Absage aller städtischen Veranstaltungen mit Publikum gilt vorerst bis einschließlich 30. April 2020. Zu den städtischen Veranstaltungen gehören beispielsweise sämtliche Kulturveranstaltungen des Kulturprogramms bis einschließlich 30. April 2020, darunter auch die städtischen Veranstaltungen bei den 23. Weinstadt Jazztage, die noch bis zum 22. März laufen sollten. Eine vollständige Übersicht findet sich am Ende der Pressemitteilung.

Ticketbesitzer von Veranstaltungen des städtischen Kulturprogramms informieren sich auf der Kultur-Seite der städtischen Homepage. Dort stehen Formulare zur Ticketrückerstattung zur Verfügung. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an das Amt für Öffentlichkeitsarbeit, Kultur und Stadtmarketing, Telefon: 07151 – 693 313 oder per E-Mail: stadtkultur@weinstadt.de .

„Die Stadtverwaltung Weinstadt hat es sich mit dieser Entscheidung nicht leichtgemacht“, betont Oberbürgermeister Michael Scharmann. Täglich komme der verwaltungsinterne Corona-Stab zusammen, um die aktuelle Entwicklung der Lage zu besprechen und zeitnah auf die Geschehnisse zu reagieren. Wegen der ständig steigenden Zahlen an Erkrankten – und leider auch an Toten – sei es sinnvoll, Veranstaltungen für einen zumindest vorläufig überschaubaren Zeitraum abzusagen. „Ziel ist, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und dadurch Zeit zu gewinnen“, sagt Scharmann.

Empfehlung für weitere Veranstalter


Diese Entscheidung der Stadt Weinstadt kann als Hilfestellung bei der Entscheidungsfindung für alle anderen Veranstaltungen im Stadtgebiet dienen. Alle Veranstalter werden deshalb dringend gebeten, die Durchführung ihrer Veranstaltungen, unabhängig von deren Größe, zu überdenken und die Möglichkeiten einer Terminverschiebung oder auch einer Absage sorgfältig zu prüfen.

Die abgesagten Veranstaltungen finden Sie in der folgenden Übersicht zum Herunterladen:

Bestätigter Corona-Fall in Weinstadt


09.03.2020

Am Freitagmittag hat sich der Verdacht auf eine Corona-Erkrankung bestätigt.

Bestätigter Corona-Fall in Weinstadt - Am Freitagmittag hat sich der Verdacht auf eine Corona-Erkrankung bestätigt.
Drei Schüler des Remstalgymnasiums hatten Kontakt zu einer positiv getesteten Person. Bislang zeigen alle drei keinerlei Symptome, bleiben jedoch vorsorglich bis auf weiteres zuhause und werden getestet. Nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt besuchen alle anderen Schülerinnen und Schüler der Weinstädter Schulen – sofern sie keine Symptome zeigen – am Montag regulär den Unterricht.

Grundsätzlich werden Eltern von Schülern oder Kindern in Kindertageseinrichtungen über die Schulleitung beziehungsweise Einrichtungsleitung informiert, sofern Maßnahmen erforderlich werden. Dabei steht die Stadtverwaltung zu jeder Zeit in engem Austausch mit dem Gesundheitsamt, welches auch weitergehende Fragen beantwortet.

Informationen zum neuartigen Corona-Virus


04.03.2020

Der Coronavirus breitet sich weiter in der Welt aus. Es ist nicht ausgeschlossen, dass in den nächsten Tagen auch Fälle in Weinstadt bekannt werden. Jeder Bürger und jede Bürgerin kann etwas tun, um die ansteckende Lungenkrankheit einzudämmen. Neben dem regelmäßigen richtigen Händewaschen sowie dem Niesen und Husten in die Armbeuge oder in ein Papiertaschentuch sollte man Kontakt zu kranken Menschen meiden und sich nicht mit ungewaschenen Händen ins Gesicht fassen. 

Stets aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie im Internet Darüber hinaus bietet das Landratsamt des Rems-Murr-Kreises seit dieser Woche eine Corona-Hotline für alle Bürgerinnen und Bürger an. Erreichbar ist sie ab sofort werktags von 8 bis 17 Uhr unter Telefon (07151) 501-3000.

Ihre Ansprechpartner

  • Kontaktmöglichkeiten zur Terminvereinbarung mit der Stadt Weinstadt

    Aufgrund der schnellen Ausbreitung des Coronavirus sind alle Rathäuser zum Schutz der Bevölkerung und der Mitarbeiter für den regulären Besucherverkehr geschlossen. Termine in den Rathäusern nur noch nach telefonischer Voranmeldung in dringenden Fällen beim jeweiligen Amt möglich. Bürgerinnen und Bürger werden dazu aufgerufen, grundsätzlich zuerst per E-Mail bzw. telefonisch mit den Ämtern in Kontakt zu treten. In dringenden Fällen können persönliche Termine vereinbart werden. Die Verwaltung ist zu den üblichen Zeiten erreichbar.

    • Kitas: (07151) 693-201
    • Schülerbetreuung/Schülerbeförderung: (07151) 693-317
    • Sonstige Soziale Belange: (07151) 693-151
    • Ordnungsamt: (07151) 693-210
    • Ausländeramt: (07151) 693-208
    • Bürgerbüro: (07151) 693-109
    • Standesamt/Friedhofsamt: (07151) 693-316
    • Technische Ämter: (07151) 693-251
  • Hotline des Landesgesundheitsamt

    Das Landesgesundheitsamt und der Rems-Murr-Kreis haben Bürgerhotlines zu Fragen rund um das Coronavirus eingerichtet.

    Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesgesundheitsamts sind Montag bis Sonntag von 9:00 bis 18:00 Uhr unter der Telefonnummer 0711/ 904-39555 erreichbar. 
    Die Hotline des Rems-Murr-Kreises ist Montag bis Freitag von 8:00 bis 17:00 Uhr unter der Telefonnummer 07151/ 501-3000 erreichbar. Aufgrund der hohen Nachfrage weitet das Landratsamt die Kapazität aus: Unter der Woche stehen zusätzliche Leitungen und mehr Mitarbeiter zur Verfügung.
    Zusätzlich wird für Notfälle eine Erreichbarkeit am Wochenende eingerichtet: Bürgerinnen und Bürger können samstags und sonntags jeweils von 10 bis 14 Uhr anrufen.

Aktuelle Lage im Rems-Murr-Kreis

  • Im Rems-Murr-Kreis arbeiten das Gesundheitsamt, die Rems-Murr-Kliniken und die Rettungsdienste eng zusammen. In den Hygieneplänen sowohl des Gesundheitsamts als auch der Rems-Murr-Kliniken ist ein grundsätzliches Vorgehen für ein Management in solchen Fällen hinterlegt. Auf spezielle Szenarien stellen sich die Experten dann je nach Fall zusätzlich ein.

    Das Landratsamt des Rems-Murr-Kreises stellt auf seiner Website stets aktuelle Informationen zur Verfügung. Über die untenstehende Verlinkung gelangen Sie direkt auf die entsprechenden Seiten.,

Städtische Veranstaltungen abgesagt


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