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Rathaus Beutelsbach

Informationen zum Coronavirus

Seit dem 4. Mai sind die Rathäuser wieder geöffnet. Zur Sicherheit sowohl der Besucher als auch der städtischen Mitarbeiter gelten dabei zwei Einschränkungen:
  • Das Betreten aller Gebäude der Stadtverwaltung ist nur mit einer einfachen Mund-Nasen-Maske erlaubt.
  • Betreten nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung.
Zur Vereinbarung von Terminen in den Rathäusern ist die Stadtverwaltung unter folgenden Nummern erreichbar:
  • Zentrale: (07151) 693-0
  • Bürgerbüro: (07151) 693-109
  • Ausländeramt: (07151) 693-208
  • Sonstiges Ordnungsrecht: (07151) 693-138
  • Schule, Wohngeld, Soziales und Jugend: (07151) 693-317
  • Kindertagesstätten: (07151) 693-201
  • Integrationsmanagement: (07151) 693-357
  • Baurechtsamt: (07151) 693-250
  • Stadtwerke Weinstadt: (07151) 20535-870


Akutelle Lage in Weinstadt

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Änderungen der Corona-Verordnung


01.12.2020

Regelungen gelten ab 1. Dezember 2020

Die seit 1. November 2020 geltenden Maßnahmen haben das Ziel, die besorgniserregende Entwicklung des Infektionsgeschehens im Bund sowie in Baden-Württemberg umzukehren, nicht erreicht. Daher haben am 25. November 2020 die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Bundesländer mit der Bundeskanzlerin die Verlängerung dieser Maßnahmen sowie weitergehende Schutzmaßnahmen vereinbart.

Die Landesregierung hat daraufhin die Corona-Verordnung entsprechend angepasst. Die Regelungen treten am 1. Dezember in Kraft und gelten befristet bis 20. Dezember 2020.

Corona-Verordnung Absonderung gilt ab 28. November


30.11.2020

einheitliche Quarantäne- und Isolationsregeln für Baden-Württemberg

Mit der Corona-Verordnung Absonderung sind die Quarantäne- und Isolationsregeln für Baden-Württemberg nun einheitlich festgelegt. Die Corona-Verordnung Absonderung gilt ab Samstag, 28. November 2020.

Die Landesregierung Baden-Württemberg informiert umfassend zur Corona-Verordnung Absonderung.

Zweiter Corona-Lockdown


02.11.2020

In Weinstadt schließen das Stiftsbad, die Museen und Sportstätten – Stadtbücherei bleibt offen – Sitzungen der Gremien und des Gemeinderats finden statt

Das Stiftsbad wird aufgrund der am 28. Oktober 2020 beschlossenen bundesweiten Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ab Montag, 2. November 2020, bis voraussichtlich Ende November 2020 geschlossen. Wie bereits in einer früheren Pressemitteilung erwähnt, bleibt ebenso auch das Württemberg-Haus Beutelsbach mit den Museen Wiege Württembergs und Bauernkrieg geschlossen. Das ehrenamtliche Team des Kommunalen Kinos hat darüber hinaus entschieden, dass auch alle Vorführungen im Dezember entfallen.
 
Zwar sind sämtliche Kulturveranstaltungen bis Ende November 2020 abgesagt, die Stadtbücherei Weinstadt bleibt allerdings weiterhin zu den üblichen Öffnungszeiten geöffnet – derzeit wird das Hygienekonzept an die neuen Vorgaben angepasst. Weiterhin zugänglich für die Öffentlichkeit sind die gesamten Anlagen im Bürgerpark wie etwa die Parcour-Anlage, da sie als Spielplätze geführt werden. Sämtliche Sportstätten in Weinstadt sind hingegen geschlossen.
 
Die Sitzungen der Ausschüsse sowie des Gemeinderats finden weiterhin wie geplant statt.

Mit Beschluss vom 1. November 2020 hat die Landesregierung ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) erneut geändert. Die Änderungen treten am 2. November 2020 in Kraft. Die aktuelle Verordnung finden Sie auf der Internetseite der Landesregierung:

Pandemiestufe 3:


20.10.2020

Städtische Kitas müssen Öffnungszeiten anpassen

Seit Montag, 19. Oktober, ist in Baden-Württemberg die dritte Pandemiestufe mit landesweit geltenden, verschärften Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus in Kraft getreten. Dies hat  auch Auswirkungen auf den Betrieb der Kitas in Weinstadt. Konkret bedeutet das, dass auch das bereits eingeschränkte gruppenübergreifende Arbeiten in dieser Phase nicht mehr möglich ist und die Öffnungszeiten nicht mehr in gewohntem Umfang aufrecht erhalten werden können.
 
Nach den neuen Vorgaben des Landes können etwa Fachkräfte nur noch in ihrer Einrichtung bzw. Stammgruppe eingesetzt werden. Auch entfallen die eingeschränkten Möglichkeiten zur Zusammenlegung von Gruppen weitgehend.
 
Für die städtischen Kitas in Weinstadt bedeutet dies, dass die Öffnungszeiten in den Kinderhäusern und Kindergärten teilweise nicht in dem gewohnten Umfang aufrechterhalten werden können. Grund sind weiter eingeschränkte personelle Möglichkeiten, ein hoher Krankenstand und die Tatsache, dass einige Mitarbeiterinnen einer Hochrisikogruppe zugehören. Deswegen wird der Betrieb in den Kinderhäusern von Dienstag, 20. Oktober, an bis auf weiteres nur in der Zeit von 8:00 bis 16:00 Uhr stattfinden können. Die Leitungen der Kinderhäuser und Kindergärten informieren die Eltern direkt über die konkreten Auswirkungen auf ihre Einrichtung.
 
Die Stadt Weinstadt bedauert, dass es zu diesen Einschränkungen kommt. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen und eine flächendeckende Schließung der Einrichtungen zu vermeiden. „Wir werden alle Schritte unternehmen, dieses Ziel zu erreichen“, sagt Oberbürgermeister Michael Scharmann.

Rems-Murr-Kreis wird zum Risikogebiet


19.10.2020

Neue Regelungen ab 18.10.2020

Der Rems-Murr-Kreis überschreitet die 50er-Schwelle und wird damit zum Risikogebiet: Schon ab 18. Oktober 2020 gelten weitreichende Einschränkungen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Rems-Murr-Kreis hat mit 57 am Freitagabend (16.10.20) den Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen überschritten. Der Rems-Murr-Kreis gilt daher nun auch als einer der letzten Landkreise in der Region Stuttgart als Risikogebiet.

Die hat Konsequenzen: Das Sozialministerium hat am Freitagabend mit einem Erlass alle Landkreise in Baden-Württemberg angewiesen schnellstmöglich die Bund-Länder-Beschlüsse vom Mittwoch umsetzen. Demnach müssen diejenigen Landkreise, die über dem Schwellenwert liegen, selbst schärfere Corona-Regelungen erlassen – und zwar schnellstmöglich. „Der Kampf gegen die Corona-Pandemie duldet keinen weiteren Aufschub“, so der Landrat nach Abstimmung mit dem Landesgesundheitsamt und Sozialminister.

Der erweiterte Krisenstab hat deshalb Samstag, 17. Oktober, beschlossen, dass der Rems-Murr-Kreis, den Erlass des Landes umsetzt und die von Bund und Länder vereinbarten Einschränkungen in drei Allgemeinverfügungen erlässt. Deshalb veröffentlicht der Rems-Murr-Kreis heute drei Allgemeinverfügungen, die am morgigen Sonntag, 18. Oktober 2020, in Kraft treten, mit weiteren Schutzmaßnahmen gegen COVID-19. Die konkreten Regelungen sind:
  • Begrenzung der zulässigen Anzahl der Teilnehmenden bei Feierlichkeiten im öffentlichen und privaten Raum auf maximal 10 Personen; diese Anzahl darf überschritten werden, sofern Personen aus maximal zwei Haushalten zusammenkommen. Diese Regelung gilt ab Sonntag, 5 Uhr. So müssen keine begonnenen Feiern beendet werden.
  • Begrenzung der Teilnehmerzahl bei öffentlichen Veranstaltungen auf 100 Teilnehmer, ausgenommen davon sind zum Beispiel Gemeinderats- und Kreistagssitzungen.
  • Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im öffentlichen Raum, wenn das Einhalten eines Abstandes von 1,5 Metern nicht möglich ist, beispielsweise in belebten Einkaufsstraßen oder innerhalb von Warteschlangen. Auf Messen und Märkten wird eine durchgängige Maskenpflicht festgelegt. Zudem erhalten die Kommunen die Möglichkeit, dort wo im öffentlichen Raum typischerweise der Abstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann wie in Fußgängerzonen, eine Maskenpflicht lokal vor Ort durch entsprechende Beschilderung selbst zu regeln.
  • Sperrstunde um 23 Uhr für Gastronomiebetriebe. Das bedeutet: Ab diesem Zeitpunkt darf kein Alkohol mehr verkauft werden, egal ob im Gastraum oder zum Mitnehmen.
  • Für Schüler ab der 5. Klasse gilt ab Montag, 19. Oktober, eine Maskenpflicht im Klassenzimmer. Das hatte das Kultusministerium bereits am Freitag erlassen.

Details zu diesen Regelungen gibt es in der FAQ-Liste des Rems-Murr-Kreises. Die Allgemeinverfügungen des Rems-Murr-Kreises finden Sie hier.



Landkreis erreicht Vorwarnstufe


15.10.2020

Rems-Murr-Kreis erlässt landkreisweite Allgemeinverfügung über Einschränkungen bei privaten Feiern

Nach dem Stufenkonzept der Landesregierung („Landeskonzept zum Umgang mit einer zweiten SARSCoV-2- Infektionswelle“) geht mit einer 7-Tages-Inzidenz von 35 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohnern ein starker Anstieg der Fallzahlen mit diffusen, häufig nicht mehr nachvollziehbaren Infektionsketten einher. Im Rems-Murr-Kreis sind die Fallzahlen so stark angestiegen, dass die 7-Tages-Inzidenz von 35 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner derzeit überschritten wurde.

Das Landratsamt Rems-Murr-Kreis hat daher eine Allgemeinverfügung über die Einschränkung von privaten Feiern erlassen, welche für alle Städte und Gemeinden im Landkreis gilt. Die Allgemeinverfügung tritt am 15. Oktober in Kraft.


Änderung der landkreisweiten Allgemeinverfügung für Quarantäneanordnungen


02.10.2020

Notbekanntmachung

Der Rems-Murr-Kreis und die 31 Städte und Gemeinden haben sich auf einheitliche Regelungen für Quarantäneanordnungen verständigt. Diese wurde nun mit Wirkung zum 1. Oktober aktualisiert:

Vollzug des Infektionsschutzgesetzes (IfSG)

                                   

Allgemeinverfügung


zur Änderung der Allgemeinverfügung über die häusliche Absonderung und weiteren Maßnahmen von infizierten und ansteckungsverdächtigen Personen (enge Kontaktpersonen) mit dem Corona-Virus (Erkrankung COVID-19; Virusname SARS-CoV-2) zur Eindämmung und zum Schutz vor der Verbreitung des Corona-Virus vom 27.03.2020 (CoronaAV) vom 01.10.2020
 
Gemäß § 28 Abs. 1 Satz 2 Infektionsschutzgesetz (IfSG) in Verbindung mit § 1 Abs. 6 der Verordnung des Sozialministeriums über Zuständigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz vom 19. Juli 2007 in Verbindung mit § 35 Satz 2 Verwaltungsverfahrensgesetz wird folgende Änderung der CoronaAV erlassen:
 
A. Änderungen der CoronaAV
 

zu A II:

Nr. 1 wird ersetzt durch:
Infizierte an SARS-CoV-2 haben sich – unverzüglich und ohne weitere Anordnung – in häusliche Quarantäne zu begeben. Die Quarantäne dauert zunächst 10 Tage ab Symptombeginn bzw. bei asymptomatischem Verlauf ab dem Tag des Abstrichs im Rahmen der Durchführung eines Tests auf das Virus.

zu A III:

Nr. 2. wird ersetzt durch:
Als enge Kontaktpersonen werden durch die Wohnortgemeinden des oder der Infizierten ermittelt:
Personen, die nach den jeweiligen Kriterien des RKI als enge Kontaktpersonen definiert werden (www.rki.de).
Nr. 4 wird ersetzt durch:
Für Kontaktpersonen der Kategorie 1, die zu medizinischem Personal in Arztpraxen und Krankenhäusern gehören, gibt es in Situationen mit relevantem Personalmangel Optionen zum Management unter: www.rki.de/covid-19-hcw
in Nr. 5 wird Satz 5 ersetzt durch: Symptome sind: Fieber ab 38,0 Grad, Atembeschwerden oder trockener Husten, Schnupfen, Geruchs- und/oder Geschmacksstörungen.

zu A IV:

Nr. 3 wird ergänzt um das Symptom „Störung von Geruchs- und Geschmackssinn“, die Zahl 38,5 wird in 38,0 abgeändert
in Nr. 5 werden nach „Symptombeginn oder“ die Wörter „Testdatum und“ eingefügt; in Satz 2 wird eingefügt „Geburtsdatum (falls bekannt), Zeitpunkt des letzten Kontakts“

zu A VI:

Nr. 1 wird ersetzt durch:
Nach § 73 Abs. 1a Nr. 6 IfSG handelt ordnungswidrig, wer vorsätzlich oder fahrlässig gegen eine vollziehbare Anordnung nach § 28 Absatz 1 Satz 1 oder Satz 2, § 30 Absatz 1 Satz 2 oder § 31 IfSG verstößt.
Diese Allgemeinverfügung stellt eine solche vollziehbare Anordnung dar. Der Verstoß kann mit einer Geldbuße bis zu fünfundzwanzigtausend Euro geahndet werden.
 

B. Inkrafttreten

 
Die Allgemeinverfügung wird am Tag nach ihrer Bekanntgabe wirksam.
 
Die vollständige Verfügung kann im Rathaus Endersbach, 71384 Weinstadt, Traubenstraße 2 eingesehen werden.
 

B. Begründung

 

I. Sachverhalt

Am 03.03.2020 wurde erstmals bei einer Person im Rems-Murr-Kreises das neuartige Corona-Virus (Erkrankung COVID-19; Virusname SARS-CoV-2) nachgewiesen.
 
Das Robert Koch-Institut (RKI) als konzeptionierende Stelle im Sinne von § 4 des IfSG empfiehlt als geeignete Gegenmaßnahmen zuvorderst die Einhaltung geeigneter Hygienemaß-nahmen, Kontaktreduktion und den Schutz besonders vulnerabler Personengruppen (vor allem ältere oder vorerkrankte Personen).
 
Seit Beginn des Ausbruchs des neuartigen Corona-Virus hat das RKI laufend neue Erkenntnisse über das Virus gewonnen. Es hat daher seine Empfehlungen hinsichtlich der Quarantänedauer geändert sowie die Definition, welche Personen als enge Kontaktpersonen gelten und welche als die spezifischen Anzeichen einer Erkrankung gelten. Regelungen des Infektionsschutzgesetzes wurden geändert.
 
Die Allgemeinverfügung zur Änderung der Allgemeinverfügung über die häusliche Absonderung und weiteren Maßnahmen von infizierten und ansteckungsverdächtigen Personen (enge Kontaktpersonen) mit dem Corona-Virus (Erkrankung COVID-19; Virusname SARS-CoV-2) zur Eindämmung und zum Schutz vor der Verbreitung des Corona-Virus vom 27.03.2020 muss deshalb in den entsprechenden Punkten angepasst werden.
 

II. Rechtliche Würdigung


Gemäß § 28 Abs. 1 Satz 2 Infektionsschutzgesetz (IfSG) in Verbindung mit § 1 Abs. 6 der Verordnung des Sozialministeriums über Zuständigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz vom 19. Juli 2007 ist die Ortspolizeibehörde für den Erlass der Änderungsverfügung zuständig.
 
Die Grundrechte der Freiheit der Person nach Art. 2 Abs. 2 Grundgesetz (GG), der Versammlungsfreiheit nach Art. 8 GG und die Unverletzlichkeit der Wohnung nach Art. 13 Abs. 1 GG werden insoweit eingeschränkt.
 
Gemäß § 28 Abs. 1 LVwVfG ist vor Erlass eines belastenden Verwaltungsaktes grundsätzlich eine Anhörung erforderlich. Nach § 28 Abs. 2 Nr. 4 LVwVG kann von einer Anhörung aber abgesehen werden, wenn die Behörde eine Allgemeinverfügung erlassen will.
 
Die Allgemeinverfügung der Stadt Weinstadt zur Änderung der Allgemeinverfügung über die häusliche Absonderung von infizierten Personen mit dem neuartigen Corona-Virus (Erkrankung COVID-19; Virusname SARS-CoV-2) zur Eindämmung und zum Schutz vor der Verbreitung des Corona-Virus vom 27.03.2020 wird gem. § 1 Abs. 5 S. 1 DVO GemO notbekanntgemacht, was bedeutet, dass die Allgemeinverfügung am Tage nach ihrer Veröffentlichung als bekannt gegeben gilt, wenn dies in der Verfügung so bestimmt wurde. Diese Notbekanntmachung ist zwingend notwendig, da die Verbreitung des Virus nach epidemiologischen Erkenntnissen des RKI exponentiell erfolgt und daher jeder Tag ohne entsprechende Maßnahmen ein weiteres hohes Verbreitungsrisiko nach sich zieht.
 
Die Bekanntmachung wird gem. § 1 Abs. 5 S. 2 DVO GemO in der durch die Bekanntmachungssatzung der Stadt Weinstadt vorgegebenen Form wiederholt, sobald die Umstände es zulassen.
 

C. Rechtsbehelfsbelehrung

 
Gegen diese Verfügung kann innerhalb eines Monates nach Bekanntgabe Widerspruch bei der Stadt Weinstadt mit Sitz in Weinstadt eingelegt werden.
 
gez.
 
Michael Scharmann
Oberbürgermeister
 
 
Weinstadt, 01.10.2020
 
 
 
 
 
 

Informationen für Reiserückkehrer aus Risikogebieten


10.08.2020

Weinstädter Bürger, die aus einem Risikogebiet wieder nach Deutschland einreisen, haben sich unverzüglich an das städtische Ordnungsamt zu wenden und zwar möglichst per Email an infektionsschutz@weinstadt.de.
 
Hierbei sind folgende Angaben zu machen:
  • Einreisetag
  • Rückkehr aus welchem Land
  • persönliche Daten (Adresse) aller einreisenden Personen
  • wenn vorhanden: Negativtest (in deutscher oder englischer Sprache und nicht älter als 48 Stunden zum Zeitpunkt der Einreise)

Das Gesundheitsamt des Rems-Murr-Kreis rät dringend von Reisen in ein Risikogebiet ab.  Aktuelle Informationen zu Reisen in Risikogebiete und die damit verbundene Pflicht zur Quarantäne können Sie hier herunterladen:
Rechtsgrundlage hierfür ist in Baden-Württemberg die Einreisequarantäneverordnung, die in der jeweils aktuellen Version unter folgendem Link heruntergeladen werden kann:
Die aktuelle Liste der Länder oder Landesteile, die als Risikogebiete gelten, ist auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts (RKI) jeweils vollständig abrufbar: Unabhängig hiervon bestehende Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes können auf der folgenden Internetseite eingesehen werden:

Umgang mit Erkältungssymptomen bei Kindern in Kitas und Schulen


06.08.2020

Das Ministerium für Soziales und Integration hat Hinweise zum Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern und Jugendlichen in Kitas und Schulen herausgegeben. Die Hinweise gelten auch für die Weinstädter Einrichtungen und können unter folgendem Link heruntergeladen werden. 

Corona-Überbrückungshilfe des Bundes startet


13.07.2020

Kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Pandemie einstellen oder stark einschränken mussten, können nun weitere Liquiditätshilfen erhalten. Die gemeinsame bundesweit geltende Antragsplattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de startet heute.

Finanzielle Unterstützung für Sportvereine


22.06.2020

Die Landesregierung hat vor wenigen Tagen die „Soforthilfe Sport“ beschlossen. Damit stehen nun rund 11,6 Millionen Euro zur Verfügung, um Sportvereinen zu helfen, die aufgrund der Beschränkungen in der Corona-Pandemie bereits in finanziellen Engpässen sind oder diese 2020 noch erwarten.

Dabei unterscheidet sich die „BW-Soforthilfe Sport“ von Programmen anderer Bundesländer vor in dem langen Antragszeitraum, der bis zum 30. November läuft. Die Höhe der Soforthilfe beträgt 15 Euro je Vereinsmitglied, maximal jedoch bis zur Höhe des Liquiditätsengpasses. Die Soforthilfe kann bei der WLSB-Geschäftsstelle in Stuttgart ab sofort beantragt werden und wird vom WLSB nach einer formalen Prüfung zügig ausgezahlt.
Weitere Infos finden Sie auf der Internetseite des Würrtembergischen Landessportbund e.V.:

Stadtverwaltung ab 4. Mai wieder geöffnet


03.05.2020

Neue Regeln: Pflicht für Mundschutz und vorherige Terminvereinbarung

Sieben Wochen lang – genau seit dem 17. März 2020 – war die Stadtverwaltung aufgrund der Coronakrise von dringenden Notfällen abgesehen für den Publikumsverkehr geschlossen. Von Montag, 4. Mai, an sind die Rathäuser nun wieder geöffnet. Zur Sicherheit sowohl der Besucher als auch der städtischen Mitarbeiter gelten dabei aber zwei Einschränkungen: Zum einen ist das Betreten aller Gebäude der Stadtverwaltung nur mit einer einfachen Mund-Nasen-Maske erlaubt, zum anderen zunächst nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung.

Durch die Terminvereinbarungen sollen Wartezeiten vermieden werden. Dies dient gleichermaßen dem reibungslosen Ablauf des Bürgerservice als auch der Reduzierung des Infektionsrisikos. Neben der städtischen Telefonzentale unter der Rufnummer (07151) 693-0 stehen einige Ämter und Bereiche zentrale Ansprechpartner für die Terminvereinbarungen zur Verfügung.
Terminvereinbarung nur per Telefon

Zur Vereinbarung von Terminen in den Rathäusern ist die Stadtverwaltung unter folgenden Nummern erreichbar:
  • Zentrale: (07151) 693-0
  • Bürgerbüro: (07151) 693-109
  • Ausländeramt: (07151) 693-208
  • Sonstiges Ordnungsrecht: (07151) 693-210
  • Schule, Wohngeld, Soziales und Jugend: (07151) 693-317
  • Kindertagesstätten: (07151) 693-201
  • Integrationsmanagement: (07151) 693-357
  • Baurechtsamt: (07151) 693-250
  • Stadtwerke Weinstadt: (07151) 20535-870

Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“


01.04.2020

unverzichtbar gerade auch in der aktuellen Corona-Krise

Das bundesweite Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ unter der kostenfreien Nummer 08000 116 016 leistet Erst- und Krisenunterstützung, bei Gewalt gegen Frauen gibt es Rat und Hilfe rund um die Uhr, anonym, in insgesamt 18 Sprachen, barrierefrei. Seit März 2013 wurden mehr als 200.000 Personen beraten, darunter auch Ratsuchende aus dem sozialen Umfeld gewaltbetroffener Frauen sowie Fachkräfte. Das Hilfetelefon ist online zu erreichen unter www.hilfetelefon.de.

Angesichts der Corona-Krise könnten Druck und Konflikte in Familien auch in Gewalt gegen Kinder und Jugendliche münden. Das Bundesfamilienministerium wird deshalb unter anderem die vorhandenen telefonischen Beratungsangebote stärken. Dazu gehören die „Nummer gegen Kummer“ (116 111) für Kinder und Jugendliche oder das Elterntelefon (0800 111 0550). Zudem werden im Netz niedrigschwellige Hilfsangebote für Kinder, Jugendliche und Eltern ausgebaut.

Brief an alle Weinstädterinnen und Weinstädter


19.03.2020

persönlicher Brief von Herrn Scharmann

Oberbürgermeister Michael ScharmannLiebe Bürgerinnen und Bürger,

die Corona Krise und mit ihr die einschneidenden Maßnahmen zur Bekämpfung dieser Krankheit haben auch für uns in Weinstadt weitreichende Folgen. Sie alle spüren es in Ihrem täglichen Leben: Die Kinder sind daheim, viele Läden geschlossen. Man darf die Angehörigen im Pflegeheim nicht mehr besuchen. Und Kino und Schwimmbad sind ebenfalls zu. Manch einer bangt um seinen Arbeitsplatz und sieht sich vor große Existenznöte gestellt.

Das alles ist mir als Oberbürgermeister sehr bewusst.

Leider ist es im Angesicht des Virus und seiner raschen Ausbreitung notwendig, dass der Staat – und somit auch die Stadtverwaltung Weinstadt – solch drastische Einschnitte in Ihr Leben vornehmen. Es fällt sicherlich keinem Verantwortlichen leicht, solche Einschränkungen zu erlassen oder umzusetzen. Aber sie sind notwendig zum Schutz der Bevölkerung, insbesondere der Risikogruppen – das sind vor allem die älteren und geschwächten Mitbürgerinnen und Mitbürger. Dafür ist es unbedingt erforderlich, dass alle ihren Beitrag leisten. Jeder einzelne von uns kann aktiv dazu beitragen, dass die Infektionsketten unterbrochen werden und damit die Ausbreitung des Virus entscheidend verlangsamt wird.

Darum bitte ich Sie eindringlich: Beachten Sie die jeweils aktuellen Verordnungen des Landes Baden-Württemberg. Nehmen Sie die Apelle aus Wissenschaft und Politik ernst. Bleiben Sie daheim und vermeiden Sie jeden sozialen Kontakt, der vermeidbar ist – auch wenn es Ihnen im einen oder anderen Fall schwer fällt. Zeigen Sie Eigenverantwortung und erklären Sie diese Maßnahmen unbedingt auch Ihren Kindern und Ihrem persönlichen Umfeld. Es ist schlichtweg unverantwortlich und falsch, sich jetzt in Gruppen - egal ob drin oder draußen – zu treffen. Nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass sämtliche öffentliche Plätze, wie Sportplätze, Spielplätze, Grillstellen etc. gesperrt sind und man sich dort nicht treffen darf.

Seien Sie bitte ein gutes Vorbild und ermahnen Sie auch andere Menschen, die Verbreitung des Virus aktiv und eigenverantwortlich einzudämmen. Damit schützen Sie sich selbst vor einer Ansteckung und ebenso die Menschen, denen sie sonst begegnen würden. Nur auf diese Weise können wir die Verbreitung des Virus verlangsamen. Nur wenn alle mitmachen, haben wir eine realistische Chance, die Einschränkungen irgendwann wieder aufheben zu können.

Lassen Sie uns in dieser schweren Zeit alle gemeinsam an einem Strang ziehen.

Aber seien Sie auch und besonders in dieser Krise sicher: Ich als Ihr Oberbürgermeister sowie die gesamte Stadtverwaltung Ihrer Stadt Weinstadt stehen hinter Ihnen. Wir helfen Ihnen, unseren Bürgerinnen und Bürgern, wo wir nur können. Wir lassen Sie nicht allein!

Die Stadtverwaltung bietet sowohl den örtlichen Gewerbetreibenden Unterstützung an, als auch den Bürgerinnen und Bürgern, die Hilfe beim Einkauf oder Ähnlichem benötigen. Die Verwaltung bringt Helfer und Hilfsbedürftige zusammen. Damit will die Stadt Ihren Teil zur Unterstützung der ehrenamtlichen Nachbarschaftshilfe leisten, um unkompliziert schnelle und unbürokratische Hilfe untereinander zu ermöglichen. Als Sofortmaßnahme für die Gewerbetreibenden hat die Wirtschaftsförderung eine Service-Nummer eingerichtet.

Auf der Homepage der Stadt gibt es eine Infoseite mit allen relevanten Informationen zum Thema Corona. Dort finden Sie nicht nur tagesaktuelle Informationen zur Pandemie, sondern auch Kontaktmöglichkeiten zur Stadtverwaltung in den verschiedensten Situationen. Darüber hinaus sind sowohl das Haus der Jugendarbeit als auch das Familienzentrum Weinstadt für Fragen und eine individuelle Beratung telefonisch oder per E-Mail erreichbar. Und auf der Homepage der Stadt Weinstadt unter www.weinstadt.de sind stets aktuell weiterführende Informationen sowie hilfreiche Links aufgeführt.

Auf Grund der Ausnahmesituation, die durch die flächendeckende Schul- und KiTa-Schließung entstanden ist, werden in Weinstadt alle Betreuungsgebühren für die Zeiten, in denen Aufgrund der Corona bedingten Schließung keine Betreuung stattfinden konnte, erstattet. Das betrifft auch die Essengebühren. Das bedeutet, dass solange keine neuen Gebühren eingezogen werden, bis – Stand heute – die reguläre Betreuung nach den Osterferien wieder stattfindet. Dieser Vorschlag der Stadtverwaltung wurde mit dem Gemeinderat abgestimmt, wobei eine deutliche Mehrheit Zustimmung signalisiert hat. Den anderen Trägern von Kindertageseinrichtungen in Weinstadt empfiehlt die Stadt in gleicher Weise zu verfahren.

Wir alle haben in diesen Zeiten viele Fragen und ganz konkrete persönliche Anliegen. Mit unserer täglichen aktuellen Berichterstattung auf der städtischen Homepage sowie in den Sozialen Medien halten wir Sie auf dem Laufenden. Für individuelle Auskünfte stehen Ihnen die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter den auf der Homepage genannten Telefonnummern zu den regulären Öffnungszeiten telefonisch zur Verfügung. Also zögern Sie bitte nicht und wenden sich mit Ihren Fragen oder Problemen und Anliegen an Ihre Stadtverwaltung.

Gemeinsam sind wir stark und gemeinsam werden wir diese Krise meistern.

Bleiben Sie gesund,

Ihr Oberbürgermeister Michael Scharmann

Erlass Allgemeinverfügung zum Schutz besonders vulnerabler Gruppen in Einrichtungen


13.03.2020

Bekämpfung von übertragbaren Krankheiten

Auf Anweisung des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg erlässt die Stadt Weinstadt folgende Allgemeinverfügung zum Schutz besonders vulnerabler Gruppen in Einrichtungen:


Ihre Ansprechpartner

  • Das Landesgesundheitsamt und der Rems-Murr-Kreis haben Bürgerhotlines zu Fragen rund um das Coronavirus eingerichtet.

    Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesgesundheitsamts sind Montag bis Sonntag von 9:00 bis 18:00 Uhr unter der Telefonnummer 0711/ 904-39555 erreichbar. 

    Die Hotline des Rems-Murr-Kreises ist Montag bis Freitag von 8:00 bis 13:00 Uhr unter der Telefonnummer 07151/ 501-3000 erreichbar.

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