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Trockenbeerenauslese im Weinstädter Stadtwengert: Ein rekordverdächtiger Jahrhundertwein


So etwas hat es in der Geschichte des Weinstädter Ratsschenks noch nicht gegeben: Eine Trockenbeerenauslase der Spätburgundertrauben im Stadtwengert mit rund 162 Grad Oechsle.
 
Als vergangene Woche im Stadtwengert bei schönstem Herbstwetter die Mitglieder des Weinbauvereins „Vitis Vinifera“ gemeinsam mit Oberbürgermeister Michael Scharmann und anderen Helfern die edlen Beeren ernteten, ahnten sie zwar, dass aus den beinahe schon rosinenartigen dunklen Beeren ein besonderer Tropfen entstehen kann. Dass daraus aber eine regelrechte Trockenbeerenauslese in Spitzenqualität werden sollte, davon hatte bis dato nicht einmal Stadtwengerter Gerhard Bischoff zu träumen gewagt. „Ich kann mich erinnern, dass es 1959 schon einmal eine Trockenbeerenauslese gab“, erzählt der langjährige Stadtwengerter stolz, „dass wir aber in diesem Jahr einen wahren Jahrhundertwein bekommen würden, das haut selbst mich um.“
 
Ab einem Zuckergehalt von 150 Grad Oechsle gilt ein Wein als Trockenbeerenauslese und erreicht damit die höchste Qualitätsstufe. Oberbürgermeister Michael Scharmann konnte sich ebenso wie sein Vorvorgänger im Amt Jürgen Hofer nicht erinnern, dass es schon einmal eine Ernte mit einer solchen Qualität gegeben habe. „Ich bin stolz auf unseren hervorragenden Stadtwengerter, der es gewagt hat, die Trauben noch etwas hängen zulassen und uns damit diesen Jahrhundertwein beschert hat“, lobte Michael Scharmann Gerhard Bischoff.
 
Nach der Ernte werden die Beeren bei der Remstalkellerei  eingemeischt und brauchen dann eine Standzeit von zwei Tagen, damit die teilweise sehr trockenen Beeren genug Flüssigkeit ziehen können, um den Zucker zu lösen. „Unsere Trauben sind bei der Remstalkellerei sehr gut aufgehoben“, sagt Gerhard Bischoff, die Kollegen dort kümmerten sich sehr sorgfältig um den Ausbau des edlen Tropfens und machten stets das Beste aus den angelieferten Trauben. Den größeren Teil der Spätburgunder-Tauben ließ der Stadtwengerter bereits vor gut drei Wochen ernten. Die daraus gewonnenen 450 Liter hatten einen Oechslegrad von 112 und werden im nächsten Jahr in zwei Barrique-Fässern lagern. Die restlichen 40 Prozent habe er auch wegen der guten Wettervorhersage in den letzten Wochen einfach hängen lassen, betont Stadtwengerter Gerhard Bischoff. Und seine Rechnung sei voll aufgegangen.




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