Remstal Gartenschau 2019 zeigen / verstecken Alle Informationen zur Gartenschau in Weinstadt!
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Spatenstich für „Stuttgarter Holzbrücken“ zur Remstal Gartenschau 2019 – Weinstadt und Urbach bleiben dran


Zur Remstal Gartenschau 2019 werden im Remstal drei innovative Massivholzbrücken entstehen – zwei davon in Weinstadt, eine in Urbach. Die sogenannte „Stuttgarter Holzbrücke“ wird in beiden Kommunen Gartenschauprojekte entlang der Rems miteinander verbinden und zeichnet sich durch besonders robustes Material und Langlebigkeit aus. Am 27. November fand nun der Spatenstich für alle drei Holzbrücken stellvertretend in Urbach statt. Parallel dazu laufen die Bauarbeiten für die erste Holzbrücke in Weinstadt an der Birkelspitze auf Hochtouren.
 
„Ich bin sehr froh, dass dieses mit dem Deutschen Holzbaupreis ausgezeichnete Musterbeispiel für innovativen Holzbau in der Region Stuttgart zum ersten Mal gebaut wird, weil hier sowohl die nachhaltige Forstwirtschaft als auch die Höchstleistungen der Ingenieurs-Wissenschaften zuhause sind“, unterstreicht  Thomas Deißler, Erster Bürgermeister und Baubürgermeister der Stadt Weinstadt. Er ist ebenso wie Oberbürgermeister Michael Scharmann von Konzept und Nutzen der Holzbrücke überzeugt: „Die Remstal Gartenschau ist ein hervorragender Anlass, um diesen Prototyp aus dem nachwachsenden Baustoff Holz erstmals zu realisieren und zu präsentieren“, betont Michael Scharmann.
Die Entwickler des Konzepts, das Architekturbüro Cheret Bozic und das Ingenieurbüro Knippers Helbig aus Stuttgart, wurden für ihre Idee bereits mit dem Deutschen Holzpreis ausgezeichnet. Beim heutigen Spatenstich in Urbach machte Forstminister Peter Hauk (MdL) deutlich, dass das Bauen mit Holz einen unverzichtbaren Beitrag für eine zukunftsfähige Entwicklung von Städten und Gemeinden leiste. „Moderne Holzbauwerke prägen die Baukultur und schaffen den Menschen ein lebenswertes Umfeld. Die drei Stuttgarter Holzbrücken sind für die Remstal Gartenschau und die Menschen der Region ein echter Gewinn“, betonte der Minister.
 
Das Konzept der „Stuttgarter Holzbrücke“ ist ausgeklügelt. Über dauerhaft eingebaute Feuchtesensoren wird kontinuierlich die Ausgleichsfeuchte im Inneren des Massivholzkorpus dokumentiert, welche einen kritischen Anstieg der Ausgleichsfeuchte anzeigen und eine entsprechende Inspektion auslöst. Damit ist eine Nachhaltige und langfristige Nutzung der Holzbrücke gewährleistet.
 
Der Name „Stuttgarter Holzbrücke“ verweist auf die von Stuttgarter Ingenieuren wie Fritz Leonhardt und Jörg Schlaich entwickelten Innovationen im Brückenbau und die besonders in Stuttgart kultivierte Form interdisziplinärer Zusammenarbeit. Das Team um Thorsten Helbig und Prof. Peter Cheret haben gemeinsam mit der der Materialprüfanstalt der Universität Stuttgart einen von der Landesregierung ausgelobten Forschungsauftrag umgesetzt.
 

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