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Unbekannte zerstören junge Obstbäume im Mitmach-Park - Stadt erstattet Anzeige


Schnaiter Brachet, Urbacher Hardtner, Böbinger Sämling: Früher war es üblich, dass viele Dörfer ihre ureigene Apfelsorte züchteten. Diese wurden in neuerer Zeit, mit der Einführung der Massenproduktion, von marktgängigen Sorten wie Boskoop oder Jona Gold verdrängt. Dr. Otto Kramer vom Obst- und Gartenbauverein Beutelsbach hat in mühsamer Recherche aus jeder Remstalkommune eine der alten Sorten ausfindig gemacht. In aufwändigen Verfahren – von so mancher Sorte existiert nur noch ein einzelner Baum (!) – wurden neue Bäume gezüchtet, die nun nach und nach im Bürgerpark Grüne Mitte in Weinstadt gepflanzt werden sollten – „als Erinnerung an die Obstbautradition im Remstal und als Zeichen der Verbundenheit der Kommunen entlang der Rems“, so Kramer. Die ersten vier Bäumchen – Korber Hermannsapfel, Schnaiter Brachet, Oeffinger Veitsapfel und Eberdinger Sämling – wurden im Frühjahr gepflanzt und gediehen prächtig. Bis letzte Woche. Dann wurden drei der vier jungen Bäume mutwillig zerstört.
 
Die Frustration, der Ärger und die Enttäuschung stehen Otto Kramer ins Gesicht geschrieben. Ob er da Projekt weiterführt, weiß er noch nicht. Er muss den Rückschlag nun erst verdauen. Gleichzeitig sucht der Ehrenamtliche das Gespräch mit den Missetätern. „Ich würde sie gerne direkt fragen, was sie dazu bewegt, Dinge zu zerstören, was sie sich dabei denken“, so Kramer. Gerne könnten ihn die Leute unter Telefon (07151) 65479 anrufen, die die Bäumchen zerstört haben, „für ein klärendes Gespräch, nicht zur Strafe“, betont Otto Kramer.



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