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Stargeiger Nigel Kennedy ist Headliner des Remsufer Open Airs 2020 in Weinstadt


Er zählt zweifelsohne zu den erfolgreichsten und gleichzeitig schillerndsten Figuren der klassischen und modernen Musikszene: Stargeiger Nigel Kennedy kommt als Headliner des Remsufer Open Airs 2020 nach Weinstadt. Gemeinsam mit Mike Stern, dem renommiertesten Jazzgitarristen seiner Generation, präsentiert das Enfant Terrible der Klassik sein Programm „A Tribute to Hendrix“. Begleitet werden Kennedy und Stern von einer vierköpfigen Band. Das Konzert bildet den Auftakt zu einer neuen Konzertreihe in Weinstadt, die künftig alle zwei Jahre auf der Open Air-Bühne auf den Mühlwiesen im Stadtteil Großheppach stattfinden soll.
 
Seit mehr als 25 Jahren gilt der Brite Nigel Kennedy als einer der bedeutendsten Violinvirtuosen der Welt. Mit seiner unvergleichlichen Technik, seinem einzigartigen Talent und überschäumenden Charisma rüttelte er die Klassikszene seit seinem kometenhaften Aufstieg Anfang der Achtziger Jahre ordentlich durcheinander und begeistert seitdem die Massen. Nicht nur wegen seines optischen Markenzeichens, der Irokesenfrisur, sondern auch wegen seiner buchstäblichen musikalischen Grenzenlosigkeit, mit der er mühelos zwischen den Genres wandelt, gilt er als „Punk unter den Geigenvirtuosen“, gar als „Geigen-Rebell“. In dieser Grenzen durchbrechenden Haltung sieht sich Nigel Kennedy vereint mit dem gleichfalls begnadeten Gitarristen Jimi Hendrix. Hendrix‘ Werke finden seit vielen Jahren immer wieder Eingang in Kennedys Bühnenprogramme. Mit dem vielfach ausgezeichneten Jazz-Rock-Fusion-Gitarristen Mike Stern, der in der Zusammenarbeit mit Miles Davis zu Weltruhm gelangte und auf sechs Grammy-Nominierungen blicken kann, hat Kennedy einen kongenialen Partner an seiner Seite. Im 50. Todesjahr von Jimi Hendrix präsentieren Kennedy und Stern ihre Hommage an den Musikerkollegen, der 1970 im Alter von nur 28 Jahren verstarb.
 
Die weitere Besetzung:
Peter Adams, Cello / Julian Siegel, Bassklarinette und Saxophon / Sam Burgess, Bass / Ed Richardson, Schlagzeug
 
Karten zum Preis von 46 Euro sind ab Samstag, 28. März, bei den bekannten Weinstädter Vorverkaufsstellen sowie online unter www.eventim.de und www.easyticket.de, erhältlich. An der Abendkasse kosten die Tickets 52 Euro. Kinder bis fünf Jahre haben keinen Zutritt zum Veranstaltungsgelände. Kinder von 6 bis 12 Jahren bezahlen 15 Euro in Begleitung eines Erziehungsberechtigten.

Das Remsufer Open Air

Auf den Mühlwiesen im Weinstädter Stadtteil Großheppach, einem direkt am Flusslauf der Rems gelegenen Gelände, entstand für die Remstal Gartenschau 2019 eine parkähnliche Anlage mit direktem Zugang zum Wasser. Das Gelände ist die einzige Konzertstätte dieser Größenordnung im gesamten Remstal, die direkt am Wasser liegt. Aufgrund des großen Besucherzuspruchs der Veranstaltungen im Gartenschaujahr hat es sich die Stadt Weinstadt vorgenommen, die Idee von Konzerten am Fluss auch in den kommenden Jahren mit Leben zu füllen, ganz im Sinne des Slogans der Stadt, „Kultur trifft Natur“. Neben dem Konzertabend mit Nigel Kennedy und Mike Stern sind Konzerte in Zusammenarbeit mit dem Jazzclub Armer Konrad, ein Pop-Party-Abend sowie ein Deutsch-Pop-Abend geplant. Am Sonntag Nachmittag steht außerdem eine Aufführung für Kinder auf dem Programm. Das komplette Programm gibt’s ab April auch im Internet unter www.remsufer-open-air.de.
 

Nigel Kennedy

Das Schicksal machte Nigel Kennedy zu einer wahren Größe der klassischen Musik. Er wurde in eine musikalische Familie geboren, von einer musikalischen Gemeinschaft aufgezogen und avancierte zu einem internationalen Superstar insbesondere als Solist in der Klassik. Kennedy wurde bisher mit BRIT Awards, ECHO und Bambi in Deutschland, mehreren Grammy-Nominierungen und anderen Auszeichnungen auf der ganzen Welt geehrt. Er spielte und nahm Musik vom Barock bis zur Moderne auf. Viele seiner Alben wurden mit Platin und Gold ausgezeichnet. Sein jüngstes Album „My World“ erreichte gerade die Spitze der klassischen Charts in Großbritannien. Als echtes Original ist Kennedy auch weiterhin eine Ausnahmeerscheinung als Musiker. Und das wird Musik in den Ohren seiner vielen Fans sein.
 
Geboren wurde Nigel Kennedy 1956 als Sohn eines Cellisten und einer Klavierlehrerin in Brighton. Bereits mit sechs Jahren begann er, Violine zu spielen. Schon ein Jahr später bekam er ein Stipendium an der Yehudi-Menuhin-Schule in London. Später studierte er an der Juilliard School of Music in New York, wo er auch die Grundlagen der Jazz-Improvisation erlernte. 1977 gab Nigel Kennedy in der Londoner Festival Hall mit dem e-Moll-Violinkonzert von Mendelssohn sein Debüt. Berühmt wurde er mit seiner 1989 veröffentlichten Einspielung von Vivaldis „Vier Jahreszeiten“, das bis heute meistverkaufte Klassik-Album aller Zeiten, was ihm auch einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde beschert hat.
 
Kennedy ist musikalisch breit aufgestellt; so spielt er Werke von Bach, Beethoven und Brahms genauso wie Songs von Peter Gabriel, Jimi Hendrix und The Doors. Auch mit Paul McCartney oder Kate Bush arbeitete er zusammen. Er beherrscht den Auftritt in den größten Metropolen der Welt, ist aber auch bei Jam-Sessions in bekannten Jazzclubs zu finden.
 
Der vielseitige Violinist hat eine Vorliebe für Polen: Mit seiner polnischen Frau Agnieszka lebt Nigel Kennedy in Krakau, arbeitet dort oft mit der polnischen Klezmerband Kroke zusammen und veröffentlichte eine CD mit zwei verschollenen Violinkonzerten polnischer Komponisten. Zudem ist er Leiter des polnischen Kammerorchesters und übernimmt damit die Nachfolge seines früheren Lehrers Yehudi Menuhin.
 

Mike Stern

Zu den ganz Großen im Jazz gehört, wer mit Miles Davis zusammenarbeiten durfte. Davis vermischte schon Ende der 60er Jazz mit Rockelementen – sein Album „Bitches Brew" markiert einen Meilenstein des Jazzrock. In den 80ern sucht er nach der Mischung aus Rock und Funk, die ihn auf die Höhe der Zeit katapultieren sollte. Das am Pop, Rock, Funk, und Blues orientierte Spiel von Mike Stern kommt ihm da gerade recht. Sterns Stil gilt im Jazz als aggressiv: rasend schnelles Picking in Bebop-Tonalität mit ordentlich Vibrato und Zerre. Als Davis ihn zu sich in die Band holt, steht er schnell im Rampenlicht.
 
Stern hatte zuvor am Berklee College of Music studiert. Im Alter von 22 Jahren steigt er bei Blood, Sweat and Tears ein. In den folgenden mehr als drei Jahrzehnten, in denen er zu den Topacts im Jazzrock/Fusion gehört, erreichte Mike Stern sechs Grammy-Nominierungen und etabliert sich als einer der gefragtesten Jazzgitarristen seiner Generation.
 

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