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Stadtnachricht

"Kultur für Zuhause"


Unter dem Motto „Kultur für Zuhause“ stellt das Kulturamt Weinstadt wöchentlich Tipps der Stadtbücherei und ein „Exponat der Woche“ aus den städtischen Museen vor.
Medientipps der Woche, vorgestellt von Christina Kammerer, Leiterin der Stadtbücherei.

Bella Ellis: Die verschwundene Braut (Buch aus der Reihe: Die Brontë -Schwestern, Band 1). Yorkshire, 1845, auf dem Anwesen Chester Grange verschwindet Elisabeth, die junge Gemahlin des Gutsherrn, spurlos. Zurück bleiben ein verwüstetes Zimmer und eine riesige Lache Blut, aber keine Leiche. Dazu Christina Kammerer: „Der historische Kriminalroman ist aus der Sicht der Brontë Schwestern geschrieben. So bekommt der Leser nicht nur eine spannende Kriminalgeschichte in einer sehr schönen Sprache geboten, sondern lernt auch das beeindruckende Leben der Brontë -Schwestern kennen. Diese haben tatsächlich gelebt und gehören zu den erfolgreichsten Autorinnen der damaligen Zeit. Durch ihren Mut und ihre Stärke haben sie in einer von Männer dominierten Welt gezeigt, dass auch Frauen selbstständig denken und leben können.“

„Sturm der Gefühle – Das Leben der Brontë-Schwestern“ (DVD). Der Film spielt in England, im Jahr 1845. Die Schwestern Charlotte, Emily und Anne Brontë stehen vor einer aussichtslosen Zukunft: Die Männer in ihrer Familie sind nicht in der Lage die Familie zu ernähren, wie es damals üblich war. Als sich ihre Situation immer weiter verschlechtert, erkennt Charlotte, dass das Schreiben für die Schwestern ein Ausweg aus ihrer finanziellen Not sein könnte. Doch zur damaligen Zeit wurden Frauen als Autorinnen nicht ernst genommen. Um diese Vorurteile und Kritiken zu umgehen, veröffentlichen sie ihre Romane unter männlichen Pseudonymen. Christina Kammerer: „Ein ruhiger, beeindruckender Film über eine wahre Geschichte. Er zeigt das Leben von drei starken Frauen, die Literatur lieben und ihr Leben selbst gestalten und bestimmen wollen. Frauen, die trotz schwieriger Lebensumstände, mutig voran gingen und so die Geschichte beeinflusst haben.“

Buch und Film sind in der Stadtbücherei Weinstadt ausleihbar.

Museumsexponat der Woche, vorgestellt von Stadtarchivar und Museumsleiter Dr. Bernd Breyvogel: Der Inschriftenstein der Burg Württemberg im Württemberg-Haus Beutelsbach. Der Abguss der berühmten Bauinschrift der einstigen Kapelle der Burg Württemberg ist das zentrale Ausstellungsstück im Obergeschoss des Württemberg-Hauses. Der lateinische Text lautet sinngemäß: „Am 7. Februar 1083 wurde diese Kapelle von Bischof Adalbert von Worms zu Ehren des hl. Nikolaus geweiht.“ Errichtet wurden Burg und Kapelle von Konrad von Beutelsbach, der seine Weinstädter Burg verließ und eben jene neue Burg auf dem Wirtemberg errichtete – und damit den Grundstein für das spätere Königsgeschlecht der Württemberger legte. Dies ist damit nicht nur die älteste bekannte Inschrift einer deutschen Burg, sondern im wahrsten Sinne des Wortes auch der „Ur-Stein“ der württembergischen Landesgeschichte. Der Stein ist zugleich der einzige Rest der ganzen Burg, die König Wilhelm I. trotz ihres relativ guten
Erhaltungszustands vor gut 200 Jahren abreißen ließ, um seiner Gattin Katharina (und für sich selbst) die heute noch bestehende Grabkapelle zu errichten.

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