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Stadtnachricht

Vollmarschule: Sanierung und Umbau zum Jahresende abgeschlossen
Stadt investiert gemeinsam mit dem Land rund eine Million Euro


Ein einladender Eingangsbereich, ein schickes Grau in den Toiletten, neue Fensterfassaden und vieles mehr: die Vollmarschule beim Bildungszentrum in Weinstadt-Endersbach ist in zwei Bauabschnitten und unter laufendem Schulbetrieb saniert und umgebaut worden. Das Gebäude des Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums (SBBZ) mit Förderschwerpunkt Lernen mit Schülern von der ersten bis zur neunten Klasse war nach jahrzehntelanger intensiver Nutzung in die Jahre gekommen. So hat die Stadt Weinstadt gemeinsam mit dem Land Baden-Württemberg rund eine Million Euro in die Hand genommen und an vielen Stellen das Gebäude verbessert, renoviert sowie saniert.
 
„Es freut mich sehr, dass die Schülerinnen und Schüler der Vollmarschule nun ein modernisiertes Gebäude haben, in dem sie ihre Bildungsziele in angenehmer Atmosphäre erreichen können“, sagt Oberbürgermeister Michael Scharmann: „Das ist eine gelungene und gute Investition in die Bildungsumgebung unserer Kinder – und das unter Einhaltung des Zeit- und Kostenrahmens“, betont der OB. 
 
Details zu den Baumaßnahmen:

Das Schulgebäude aus dem Jahr 1975 wurde in den Bereichen Fensterelemente,  Flure, Treppenhaus, Sanitäranlagen, Brandschutz sowie Erweiterung der Digitalisierung  für rund 1.022.000 Euro umgebaut und saniert. Das Land hat bei anteilig eine Förderung von rund 524.000 Euro übernommen.
 
Haupteingang, Aula, Foyer, WC-Anlagen:

Der ehemalige überdachte Eingangsbereich wurde mit einer Glasfassade zu einer hellen, großzügigen Aula und einem Treffpunktbereich ausgebaut. Die neuen Fenster bieten Ausblicke in den Schulhof und technische  Verbesserungen sowohl bei der Energieeinsparung als auch bei der Sicherheit.
 
Aufenthaltsraum:

Der ehemalige Aufenthaltsraum wurde vergrößert. Mit einem neuen Bodenbelag und der schallabsorbierenden Deckenbekleidung ist dort eine angenehm ruhige Innenraumatmosphäre geschaffen worden. Die ebenfalls neue Fensterfassade bringt eine energetische Verbesserung mit sich.
 
Sanitäranlagen:
Die Schüler- und Lehrertoiletten aus dem ursprünglichen Baujahr wurden komplett saniert und sind nun den heutigen Maßstäben entsprechend aus dem Inneren des Gebäudes zugänglich. Zudem wurde eine behindertengerechte Toilette im Erdgeschoss eingebaut.
 
Haupteingang, Treppenhäuser und Flure:

Der Haupteingangsbereich hat einen modernen Windfang erhalten. Die Decken im Treppenhaus und den Fluren wurden mit einer optisch und akustisch wirkungsvollen Deckenbekleidung ausgestattet. Alte Flurböden wurden durch moderne Kugelgarnböden ersetzt. Das Treppenhaus und die Flure wirken dadurch hell und freundlich.
 
Technik:
Heizungs- und Sanitärleitungen wurden erneuert, die Treppenhaus- und Flurbeleuchtung durch moderne LED-Einbaustrahler ersetzt. Die Elektroverteiler aus dem ursprünglichen Baujahr wurden komplett erneuert. Für die  Digitalisierung wurden bereits in drei Klassenräumen Netzwerkkabel verlegt. Alle weiteren Klassenräume sind für die noch folgenden  Ausbaustufen vorbereitet. Die Schule wurde im Zuge der Arbeiten an das Glasfasernetz des Bildungszentrums angeschlossen.
 
Brandschutz:
Die kompletten Elektroleitungen aus den Fluren und Treppenhäusern sind in die Klassenräume verlegt worden. Neue verglaste Türelemente trennen nun als Brand- und  Rauchschutzelemente das notwendige Treppenhaus von den Klassenzimmern.  Der  neu zu schaffende zweite bauliche Rettungsweg führt über eine neu angebaute Stahlfluchttreppe auf der Gebäuderückseite. Sogenannte Bypasstüren in den Klassenräumen erweitern die Fluchtwegsituation, die  nun den aktuellen brandschutztechnischen Vorschriften entspricht.
 
Beteiligte:
Dank Planung und Bauleitung des Architekturbüros Lothar König aus Schorndorf, sowie der Fachplaner Ackermann APE  Elektroplanung aus Alfdorf-Birkhof und dem Büro IBS Ingenieurgesellschaft mbH aus Bietigheim-Bissingen für Heizung-Lüftung-Sanitär konnten die Bauarbeiten trotz Pandemieeinfluss ohne große Schwierigkeiten innerhalb der geplanten Bauzeit und innerhalb des genehmigten Kostenrahmens umgesetzt werden. Die Projektleitung hat das Hochbauamt der Stadt Weinstadt übernommen.
 
Aussicht:
Für die Folgejahre stehen nun die Weiterführung der Digitalisierung in den Klassenräumen, sowie die Erneuerung der Außenanlagen mit einer Pausenhofüberdachung und einer dringend erforderlichen Müllcontainer-Einhausung auf dem Plan.

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