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Stadtnachricht

Sieger des Architekturwettbewerbs zur Erweiterung der Silcherschule in Endersbach gekürt


Die Stadt Weinstadt hatte im März 2019 für die Erweiterung der Silcherschule in Endersbach einen Architekturwettbewerb ausgelobt. Daraufhin haben 16 Architekturbüros ihre Entwürfe bis August eingereicht. Am 24. September tagte nun das Preisgericht aus Fachpreisrichtern sowie Vertretern aus Stadtverwaltung und Gemeinderat.
Den 1. Preis erhielt dabei die Arge spa, schmidtploecker planungsgesellschaft mbH, Frankfurt am Main + HHK Landschaftsarchitektur GmbH, Frankfurt am Main mit ihrem Entwurf, der nach Meinung der Jury die vorhandenen Bedarfe sehr effektiv mit einem überschaubaren Eingriff in die vorhandene Bausubstanz und mit wenig Neubaufläche realisiert hat. Im Umkehrschluss konnten bei diesem Entwurf auch relativ große Außenflächen bestehen bleiben. Dabei war die Aufgabenstellung durchaus komplex, da auf nicht allzu großem, teils verschachteltem Gelände eine möglichst optimale Raumausnutzung umgesetzt werden musste.
Eine Erweiterung samt Umstrukturierung der Silcherschule in Endersbach wurde im Rahmen des Schulentwicklungskonzepts notwendig, da die Schülerzahlen in Endersbach auch im Zusammenhang mit dem Baugebiet Halde V deutlich zunehmen werden.
Der Gemeinderat war sich im vergangenen Jahr bereits einig, dass ein Plan entwickelt werden sollte, wie die Schule einerseits vergrößert und gleichzeitig die Raumordnung optimiert werden kann. Dabei  lag der Schwerpunkt neben den neuen Unterrichtsflächen auch auf der Weiterentwicklung von Lehrerarbeitsplätzen und der Anpassung der Essensversorgung.
Der Siegerentwurf des Architekturwettbewerbs erfüllt nach Meinung der Jury alle gestellten Anforderungen und löst die vorhandenen Problemstellungen auf charmante und effiziente Weise. Der 2. Preis ging an das Architekturbüro Birk Heilmeyer und Frenzel Architekten, Stuttgart + Studio Grijsbach, Bergisch-Gladbach. Den 3. Preis erhielt das Architekturbüro FABRIKB Architekten, Berlin + el:ch landschaftsarchitekten, Berlin. Eine Anerkennung ging an Arge Berger Franke Seiffert Architekten, Stuttgart + Stötzer Landschaftsarchitekten, Freiburg/Stuttgart.

Die Preisträger werden nun zum VgV-Verhandlungsverfahren eingeladen und sollen entsprechend der Empfehlung des Preisgerichts unter Berücksichtigung der ergänzenden Hinweise sowie der wirtschaftlichen Aspekte Ihre Entwürfe überarbeiten.