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Stadtnachricht

Schilderversteigerung bringt 2.774,74 Euro


Sie alle haben einen neuen Besitzer: Die ausgedienten Ortseingangsschilder von Beutelsbach, Endersbach und Co. haben bei einer von der Stadt Weinstadt organisierten Versteigerung reißenden Absatz gefunden. Insgesamt haben heimatverbundene Souvenirjäger genau 2.774,74 Euro für die alten gelben Schilder mit den einzelnen Stadtteilnamen ausgegeben. Die erzielte Summe hat nun Oberbürgermeister Michael Scharmann offiziell an die Bürgerstiftung Weinstadt übergeben. „Wir freuen uns sehr, dass die Schilderversteigerung auf so großes Interesse unter unseren Bürgerinnen und Bürgern gestoßen ist“, sagte Scharmann bei der coronabedingt kurz gehaltenen Scheckübergabe unter freiem Himmel. So könnten nun mit dem Erlös gemeinnützige Projekte in der Stadt unterstützt werden. „Statt beim Altmetall zu landen, erfüllen die Schilder noch einen guten Zweck – sei es über die Bürgerstiftung oder vielleicht im Wohnzimmer des einen oder anderen Weinstädters“, sagte Scharmann. 
 
Auch von der Bürgerstiftung kamen lobende Worte: „Ich bin ehrlich überrascht, dass bei der Versteigerung so viel herausgekommen ist“, sagte Günther Häußler, Vorsitzender des Vorstands der Bürgerstiftung, und nahm den großen Scheck in der winterlichen Sonne vor dem Rathaus Beutelsbach gerne entgegen. Das Mindestgebot für die Schilder bei der Online-Auktion lag bei 25 Euro. Eines der Schilder ging sogar meistbietend für 400 Euro in neuen Besitz über.