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Stadtnachricht

Gemeinderat beschließt Rückerstattung der Gebühren für die Schulkind- und Kitabetreuung


Die Stadt Weinstadt verzichtet rückwirkend auf die Gebühren für die Schulkind- und Kitabetreuung in der Zeit der Schul- und Kitaschließung, sofern keine Notbetreuung in Anspruch genommen wurde. Das hat der Gemeinderat am Donnerstagabend einstimmig beschlossen. Lediglich die tatsächlich in Anspruch genommene Betreuung werde anteilig angerechnet. Die zu erstattenden Gebühren werden dabei nicht mit anderen Gebühren verrechnet, sondern gesondert ausgezahlt. „Es ist richtig und wichtig, in diesen für uns alle schweren Zeiten, die Familien finanziell zu entlasten“, sagt Oberbürgermeister Michael Scharmann. Die wegen der Pandemiebestimmungen nicht in Anspruch genommenen Leistungen müssen selbstverständlich nicht bezahlt werden.
 
Die Erstattung der Gebühren ist bereits angelaufen. Die Stadt Weinstadt arbeitet mit Hochdruck daran, die Auszahlungsbeträge so schnell wie möglich zu berechnen und so rasch wie möglich auszuzahlen. Die Eltern erhalten für den individuellen Gebührenverzicht schriftlich eine Nachricht, mit welchem Erstattungsbetrag sie rechnen können. Da nun die Kinder wieder Kita- und Schule besuchen können, werden von 1. März an wieder die regulären Gebühren fällig. Diese werden am 5. März in vollem Umfang eingezogen, sofern eine Einzugsermächtigung vorliegt.