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Stadtnachricht

Künftige Ausstattung der Klassenzimmer an den Weinstädter Schulen mit Präsentationstechnik


Der Sozial- und Kulturausschuss hat in seiner öffentlichen Sitzung am Donnerstag, 4. März, einstimmig beschlossen, die Weinstädter Schulen künftig mit einer einheitlichen Präsentationstechnik in Form von Displaytafeln auszustatten. Dieser Schritt ist ein sogenannter Empfehlungsbeschluss an den Gemeinderat. Dieses Gremium trifft in seiner Sitzung am Donnerstag, 25. März, die letztendliche Grundsatzentscheidung. Die Umsetzung soll danach schrittweise unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit und der finanziellen Möglichkeiten der Stadt erfolgen. Auch die derzeit geplanten bzw. noch bevorstehenden Bau-, Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen an den Schulgebäuden spielen dabei eine zentrale Rolle.
 
Oberbürgermeister Michael Scharmann begrüßt diesen Beschluss: „Das ist ein wichtiger Schritt in die Zukunft der Bildung unserer Kinder“, sagt Scharmann: „Diese moderne Technik hilft Lehrern und Schülern gleichermaßen durch eine zeitgemäße Unterstützung der Pädagogik.“
 
Im ersten Umsetzungsschritt sollen die Reinhold-Nägele-Realschule, die Vollmarschule sowie die Grundschule Strümpfelbach ausgestattet werden. Der Sozial- und Kulturausschuss hat in seiner Sitzung die Verwaltung mit der Erstellung eines Feinkonzepts sowie mit der Vorbereitung einer entsprechenden Ausschreibung beauftragt. Die Finanzierung erfolgt aus den Mitteln des Digitalpakts Schule. Dabei sind für die komplette Umsetzung rund 1,1 Millionen Euro veranschlagt, der geplante erste Schritt beinhaltet zunächst 50 Klassenräume und würde mit rund 300.000 Euro zu Buche schlagen.
 
Bislang sind in den insgesamt neun kommunalen Schulen in Weinstadt bei der Präsentationstechnik unterschiedliche Standards gesetzt worden. Ziel ist nun, die Bildungseinrichtungen sukzessive und einheitlich mit einer zukunftsorientierten Technik auszustatten. Der Ausschuss hat am Donnerstagabend – wie von der Verwaltung vorgeschlagen – eine Lösung mit Displaytafeln bevorzugt. Diese bieten einige technische und pädagogische Vorteile gegenüber klassischen Schultafeln oder Beamerlösungen.  So kann unter anderem der erarbeitete elektronische Inhalt der Displaytafel abgespeichert, zentral verwaltet und an jeder anderen angeschlossenen Displaytafel oder auf mobilen Endgeräten im Schulhaus oder zu Hause abgerufen werden. Zudem sind die Tafeln sehr robust und langlebig, vergleichbar mit den herkömmlichen Kreidetafeln.