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Stadtnachricht

Sicherheit für die Schulen in Weinstadt: Stadtverwaltung springt bei der Finanzierung der Corona-Schnelltests nach Ostern ein


Zu Beginn der Osterferien ist die Unsicherheit an den Schulen nicht nur in Weinstadt groß: Das Land Baden-Württemberg plant eine Corona-Testpflicht an den Schulen nach den Osterferien (ab 12. April). Doch wer darf wen wie testen und mit welchem Kit? Wer zahlt dafür?

In Weinstadt hat bereits Wochen vor den Osterferien Tobias Grübel von der Spieß’schen Apotheke in Windeseile ein eigenes Testsystem mit eigenen Mitarbeitern für die Weinstädter Schulen erfolgreich aufgebaut. „Dieses System funktioniert sehr gut und wir sind froh über die Eigeninitiative von Tobias Grübel“, betont Oberbürgermeister Michael Scharmann. Umso verwunderter zeigt sich das Stadtoberhaupt über die jüngsten Entwicklungen. Denn nun gibt es kurzfristige Änderungen. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hatte kürzlich mitgeteilt, dass der Bund für die Schultestungen nicht mehr aufkommen wird. Das Land Baden-Württemberg wird zwar die Tests nach den Ferien wohl finanzieren und liefern. Doch im Moment sind viele Details unklar. „Die Schulen hängen in der Luft“, so Scharmann.

In dieser Situation sorgt die Stadt Weinstadt nun für Sicherheit für die erste Schulwoche nach den Osterferien: OB Scharmann hat entschieden, notfalls das eingeführte System der Testung durch die Spieß’sche Apotheke weiter aufrecht zu halten und auch in der ersten Schulwoche zu finanzieren. „So können wir sicher sein, dass die Weinstädter Schülerinnen und Schüler getestet werden und parallel die gegebenenfalls notwendigen Unterweisungen für künftige Tests erfolgen können“, sagt Scharmann und betont: „Das ist unser Beitrag im Kampf gegen die Pandemie, damit es nach den Ferien nahtlos mit den Tests weiter gehen kann.“