Zeitungsstapel

Stadtnachricht

Serie zur Ukrainekrise (Teil 3):


Der Krieg in der Ukraine treibt immer mehr Menschen in die Flucht. In Weinstadt sind inzwischen insgesamt 139 Ukrainerinnen und Ukrainer angekommen. Die Stadt und auch die Stadtgesellschaft kümmern sich auf verschiedensten Ebenen um die Flüchtlinge. In einer Serie stellen wir Mitarbeiter, Hauptamtliche und Ehrenamtliche vor, die diesen entwurzelten Menschen helfen, bei uns anzukommen.

Heute Teil 3: Die Mitarbeiter Moritz Cluß-Lipp, Thomas Dimter, Sten Lehmann und Werner Elser vom Bauhof.

Ein Anruf - und schon ist der Bauhof zur Stelle, wenn er gebraucht wird. Und das war in jüngster Zeit ein paar Mal der Fall, wenn es um die Einrichtung von Wohnungen für die Flüchtlinge aus der Ukraine ging. „Diese Menschen kommen ja mit Nichts bei uns an - also brauchen wir eine voll ausgestattete Wohnung“, sagt Thilo Neher vom Liegenschaftsamt. Also griff er kurzfristig zum Hörer und fragte beim Bauhof an.

Und Moritz Cluß-Lipp, Thomas Dimter, Sten Lehmann, Werner Elser schritten zur Tat: Die Männer schleppten Möbelstücke, brachten sie mit dem Pritschenwagen von A nach B und bauten Betten auf. „Bis jetzt hatten wir drei Einsätze“, sagt Jan Siebert, Leiter des Baubetriebshofs. Da die Anfragen recht spontan kamen, plante er eben kurzfristig um, zog seine Mitarbeiter von ihrem eigentlichen Tagesgeschäft ab und setzte sie für die Flüchtlingswohnungen ein.

Die Bauhofmitarbeiter Moritz Cluß-Lipp, Thomas Dimter, Sten Lehmann, Werner Elser