Zeitungsstapel

Stadtnachricht

Serie zur Ukrainekrise (Teil 4): Das Integrationsmanagement bietet Hilfe zur Selbsthilfe


Der Krieg in der Ukraine treibt immer mehr Menschen in die Flucht. Die Stadt und auch die Stadtgesellschaft kümmern sich auf verschiedensten Ebenen um die Flüchtlinge. In einer Serie stellen wir Mitarbeiter, Hauptamtliche und Ehrenamtliche vor, die diesen entwurzelten Menschen helfen, bei uns anzukommen.

Heute Teil 4: Die Mitarbeiterinnen Jillian Heyder, Stefanie Luz und Andrea Schmidgall sowie Vanessa Schaal vom Integrationsmanagement.

Fragen über Fragen - damit kommen die Flüchtlinge nicht nur aus der Ukraine zum Integrationsmanagement, das im Backsteingebäude in der Nähe des Marktplatzes in Beutelsbach zu finden ist. Die Mitarbeiterinnen hören erst einmal zu. „Die Menschen kommen zu uns mit den unterschiedlichsten Anliegen aus den Bereichen Aufenthalt, Schule, Kita, Sprache, Gesundheit oder auch Geld“, berichtet Andrea Schmidgall. Aber auch Fragen zu Pflege oder zur Anerkennung von Ausbildungen stehen regelmäßig im Raum. „Unsere Aufgabe dabei ist, Vermittler in sämtlichen Lebenslagen zu sein“, ergänzt Jillian Heyder: „Wir bieten Hilfe zur Selbsthilfe.“

Das Integrationsmanagement ist für alle Flüchtlinge in der sogenannten Anschlussunterbringung bzw. mit Aufenthaltstitel zuständig - unabhängig von der Nationalität. Durch den Ukrainekrieg sind viele neue Klienten dazu gekommen. Im Moment kümmern sich die Mitarbeiterinnen intensiv um 95 Flüchtlinge aus der Ukraine. Davor waren es rund 250 Klienten aus vielen verschiedenen Ländern - darunter Afghanistan, Syrien, Pakistan, China, Indien oder auch Togo und Gambia.

„Die Dankbarkeit und die vielen schönen Begegnungen sind uns eine große Motivation“, sagt Schmidgall und freut sich auch über die guten Kontakte zum Ausländeramt und mit den Dolmetschern: „Wir arbeiten Hand in Hand.“

Die Mitarbeiterinnen Jillian Heyder, Stefanie Luz und Andrea Schmidgall vom Integrationsmanagement (v.l.n.r.).