Informationsabend der Landeswasserversorgung in Weinstadt ein voller Erfolg
Die Landeswasserversorgung (LW) hat am Dienstagabend interessierte Bürgerinnen und Bürger im Stiftskeller von Beutelsbach über eine Baumaßnahme informiert. Das Ziel des Projekts ist die Reaktivierung einer stillgelegten Trinkwasserfernleitung in Weinstadt-Beutelsbach. Mit der Wiederinbetriebnahme erhöht die LW angesichts des voranschreitenden Klimawandels die Versorgungssicherheit von Weinstadt und der Region Mittlerer Neckarraum.
Im Stiftskeller verfolgten rund 70 Bürgerinnen und Bürger den Vortrag der Landeswasserversorgung und nutzten die Gelegenheit ihre Fragen loszuwerden. Nach der Diskussion im Plenum standen die LW-Mitarbeitenden für Vier-Augen-Gespräche zur Verfügung, um sich die potenziell betroffenen Flurstücke mit den Eigentümern im Einzelfall anzuschauen. Die LW zieht für dieses Gesprächsformat ein positives Fazit: In den persönlichen Austausch zu gehen ist wertvoll, wie auch schon die erste Informationsveranstaltung in Beutelsbach im Mai 2025 gezeigt hatte.
Die von potenziellen Baumaßnahmen unmittelbar betroffenen Eigentümer und Anlieger wurden per Brief eingeladen. Zusätzlich hatte die LW mit einem Beileger im „Gelben Blättle“ gezielt die Bürgerinnen und Bürger im Ortsteil Beutelsbach eingeladen, da die Trinkwasserleitung ausschließlich in diesem Stadtteil von Weinstadt ertüchtigt wird.
Weitere Informationen über die Landeswasserversorgung (LW)
Drei Millionen Menschen leben im Verteilungsgebiet der Landeswasserversorgung. Jährlich liefert die Landeswasserversorgung etwa 100 Millionen Kubikmeter Trinkwasser an rund 250 Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg – darunter Aalen, Ellwangen, Schwäbisch Gmünd, Göppingen, Esslingen, Stuttgart, Ludwigsburg und Ulm – sowie an einige Gemeinden in Bayern. Das Trinkwasser entstammt den Grundwasservorkommen der Schwäbischen Alb in der Region zwischen Ulm und Heidenheim. Ein Teil des Wassers wird der Donau entnommen und im Wasserwerk Langenau in einem mehrstufigen Verfahren zu Trinkwasser bester Qualität aufbereitet.
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte direkt an den
Zweckverband Landeswasserversorgung