Die Ortsmitte von Großheppach

Aktuelles

Großheppach im Dialog

Treffpunkt Ortsmitte: Gemeinsame Begegnung bei Kaffee, Kuchen und Wein

Den sonnigen Samstagvormittag nutzten einige Bürger und Bürgerinnen für ihren Einkauf in der Ortsmitte oder einen kleinen Spaziergang. Der Prinz-Eugen-Platz war jedoch deutlich belebter als an normalen Wochenenden. Denn neben Kaffee und Kuchen den die Schwesternschaft verkaufte und einem Getränkestand der Weinfreunde konnten sich die Bürger und Bürgerinnen über die aktuelle Entwicklung im Projekt „Ortsmitten – gemeinsam barrierefrei und lebenswert gestalten“ informieren und ins Gespräch kommen. Als fachliche Ansprechpartner war das Büro Pesch Partner sowie Herr Erster Bürgermeister Deißler und Herr Heinisch anwesend.

Was sind die Erkenntnisse der Postkartenaktion und des ersten Beteiligungsbausteins? Was passiert mit den eingereichten Ideen und Anregungen? Wie geht es weiter? Und warum soll sich dieses Mal etwas ändern? Diese Fragen, aber auch ein offenes Ohr für Sorgen und Bedenken, wurden erörtert und diskutiert.

Wichtige Themen wurden im Gespräch aber auch über die Abstimmung ausgewählter Ideen herausgearbeitet. Zu diesen zählen mit großer Zustimmung eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30km/h sowie eine moderne Gestaltung der Ortsmitte. Dicht gefolgt sind Themen wie Grüne Oase mit Bäumen und Sitzgelegenheiten, die Ergänzung des Einzelhandels- und Gastronomieangebots sowie eine sichere Führung der Radwege in der Ortsmitte und die Nutzung der Backhäusle. Aber auch die beiden Themen Verkehr zum Blatt-Areal und die Fußverbindung entlang der Pfahlbühlstraße wurden häufig mit sehr wichtig bewertet.

Uneinig sind sich die Großheppacher offenkundig beim Thema Verlegung der Bushaltestelle oder beim Verzicht der Haltebucht.

Ergebnis

Wie geht es weiter?

Die Beteiligungsformate sind nun abgeschlossen. Das Planungsbüro erarbeitet in den nächsten Monaten einen kommunalen Abschlussbericht, welcher den Prozess beschreibt und gewonnene Erkenntnisse erörtert. Die eingereichten Ideen werden fachlich bewertet und ein Konzept auf Ebene eines Leitbilds entwickelt. Mögliche Maßnahmen sowie Förderprogramme werden auf ihre Umsetzbarkeit überprüft. Der kommunale Abschlussbericht wird im Frühjahr im Gemeinderat vorgestellt. Im Anschluss sollen erste kleinere Impulsmaßnahmen erarbeitet und angestoßen werden.

Das Projekt „Ortsmitten – gemeinsam barrierefrei und lebenswert gestalten“ ist Teil des Impulsprogramms „Na klar, zusammen halt…“ und soll einen richtungsweisenden Beitrag leisten lebendige und verkehrsberuhigte Ortsmitten im Land zu schaffen. Das Projekt fördert die Erarbeitung des Leitbilds in Zusammenarbeit mit Bürger und Bürgerinnen, finanziert jedoch keine Umsetzungsmaßnahmen. Für Umbau- und Umgestaltungsmaßnahmen müssen Förderanträge bei Bund und Lang gestellt werden.

Prozessfortschritt

Welcher Mehrwert ist durch die Beteiligungen entstanden?

Die Ideen, Bedenken und Bedürfnisse werden gebündelt und als Grundlage für Entscheidungen im Gemeinderat mit einbezogen. Die Bürger sind so in wichtige Prozesse und Entscheidungen integriert. Die Erkenntnisse können genutzt werden, um Themenfelder und Maßnahmen zu priorisieren und in die weitere Planung einzustellen.

Gerne für Sie da

Ansprechpartner

Herr
Dennis Folk
Stellvertretender Leiter des Stadtplanungsamtes
Telefon:
07151 693-319
Fax:
07151 693-121