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Versicherungsschutz und steuerliche Vorteile

Versicherungsschutz

Seit dem 1.1.2006 besteht ein Versicherungsschutz für ehrenamtlich Tätige in Baden-Württemberg. Die abgeschlossenen Sammelversicherungsverträge zum Haftpflicht- und Unfallschutz sollen die Rahmenbedingungen für freiwillig engagierte BürgerInnen, speziell in rechtlich unselbständigen Strukturen, weiter verbessern.
Die von der Landesregierung abgeschlossenen Verträge bieten insbesondere freiwillig Tätigen in (Projekt-) Gruppen und Initiativen Schutz vor den finanziellen Folgen bei Sach- und Personenschäden. Der gebotene Haftpflichtversicherungsschutz besteht subsidiär, d.h., dass eine anderweitig bestehende Haftpflichtversicherung im Schadensfall vorleistungspflichtig ist. Der gebotene Unfallversicherungsschutz besteht ebenfalls subsidiär. Eine private Unfallversicherung wird nicht angerechnet. Der Haftpflichtversicherungsschutz gilt für ehrenamtlich Tätige in rechtlich unselbständigen Strukturen – Verein, Verbände, GmbHs und Stiftungen werden daher nicht aus ihrer Pflicht entlassen. Beim Unfallschutz verhält es sich etwas anders. Hier sind auch Ehrenamtliche in rechtlich selbständigen Strukturen (wie eben Vereine u.a.) versichert, sofern diese nicht der Berufsgenossenschaft angehören. Nähere Informationen enthält der Flyer zum Versicherungsschutz für bürgerschaftliches und ehrenamtliches Engagement des Landesnetzwerks Baden-Württemberg.

Die Kontaktadresse des betreuenden Versicherungsdienstes im Schadensfall oder bei Fragen zum Versicherungsschutz lautet:

Ecclesia Versicherungsdienst GmbH
Löffelstraße 40
70597 Stuttgart
Telefon: 0711 615533-265
Telefax: 0711 615533-29
E-Mail: ehrenamt@ecclesia.de

Gesetz zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements

Mit diesem Gesetz, das am 21. September 2007 vom Bundesrat verabschiedet wurde, werden die Rahmenbedingungen für bürgerschaftliches Engagement durch eine Reihe steuerlicher Maßnahmen erheblich verbessert. Wer in seiner Freizeit ehrenamtlich im Verein oder in einer Organisation tätig ist, soll künftig steuerlich stärker gefördert werden. Zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements wurden nun Änderungen in diversen Gesetzen vorgenommen. Im Fokus der Gesetzesreform stehen das Gemeinnützigkeits- und Spendenrecht.

Hervorzuheben sind insbesondere die Anhebung der sogenannten Übungsleiterpauschale von bisher 1.848 Euro auf 2.100 Euro sowie die Steuerbefreiung von Einnahmen aus nebenberuflichen Tätigkeiten u.a. im Dienst oder Auftrag einer Einrichtung zur Förderung gemeinnütziger, mildtätiger oder kirchlicher Zwecke in Höhe von 500 Euro pro Jahr. Hierbei können alle ehrenamtlich Tätigen den ihnen entstandenen Aufwand pauschal, d.h. ohne Vorlage von Einzelnachweisen, steuerlich geltend machen.

Weitere Neuerungen gibt es im Spendenrecht. Für den Steuerabzug von Zuwendungen (Spenden und Mitgliedbeiträge) reicht künftig bis zur Höhe von 200 Euro der einfache Bareinzahlungsbeleg oder eine Buchungsbestätigung als Nachweis aus. Für den steuerlichen Abzug von Spenden wird die Höchstgrenze einheitlich auf 20 Prozent des Gesamtbetrags der Einkünfte für alle förderungswürdige Zwecke angehoben. Dieser Spendenabzugsbetrag ist „unbegrenzt vortragsfähig“, was bedeutet, dass der Spender auch noch im Jahr 2017 seine im Jahr 2007 geleistete Spende vortragen kann. Dies ist vor allem von Vorteil, wenn die Spende in einem einkunftsschwachen Jahr getätigt wurde.

Die Regelungen sind rückwirkend zum 1.1.2007 in Kraft getreten. Im weißen Kasten recht können Sie die Änderungen zusammengefasst herunterladen.

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