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Zimmer 202

Technisches Rathaus
Poststraße 17
71384 Weinstadt
Stadtteil: Beutelsbach

Sanierungsgebiete

Die Stadt Weinstadt konnte in den letzten Jahrzehnten mit Sanierungsmaßnahmen unterschiedlicher Intensität in allen Stadtteilen gute Erfolge erzielen. Maßnahmen der städtebaulichen Erneuerung können Entwicklungsimpulse in Bereiche lenken, welche durch Missstände geprägt sind. Sie bereiten den Weg für einen Umwandlungsprozess, welcher sich nicht von selbst einstellen würde. In den vorhandenen städtebaulichen und strukturellen Potenzialen findet sich stets ein breiter Handlungsspielraum für dauerhafte Lösungen. Den Sanierungsmaßnahmen in Weinstadt kommt deshalb bei der Stabilisierung und Verbesserung der vorhandenen Wohn- und Arbeitssituation eine wichtige Bedeutung zu.

Sanierung Ortsmitte Endersbach

Die Entwicklung des Ortskerns von Endersbach in Folge der jahrelangen Bemühungen ist sehr bemerkenswert. Die Aufwertung als Einkaufsstandort durch großzügige, dem Ortsbild angemessene Neubauten und Ergänzungen in Verbindung mit Verkehrsverbesserungen und einem guten Parkplatzangebot haben in Endersbach zu einer hohen Akzeptanz bei den Bewohnern, wie auch Kunden aus der Nachbarschaft geführt.

Bereits mit Hilfe des Sanierungsprogramms „PES (Programm einfache Stadterneuerung) II Endersbach“ konnten in den Jahren 1993 und 1994 öffentliche Tiefgaragenstellplätze geschaffen werden. Durch die Neugestaltung im Bereich Viadukt/Bahnhof wurden die Fußgängerfreundlichkeit, der öffentliche Nahverkehr und die Radwegverbindung zum Schulzentrum verbessert und im Bereich Müllergasse konnte das Wohnumfeld durch Freiflächen- und Straßenraumgestaltung aufgewertet werden.

Im Rahmen der seit 2005 laufenden Erneuerungsmaßnahme „Ortsmitte Endersbach“ im Landessanierungsprogramm des Landes Baden-Württemberg steht die Modernisierung und Instandsetzung privater und teilweise auch öffentlicher Gebäude im Vordergrund. Hier ist die geplante Erneuerung der Zehntscheuer zu erwähnen. Auch der Abbruch nicht erhaltenswerter Gebäude und der Ersatz durch Neubauten sind Aufgaben der Sanierung. Hier sind im Quartier Strümpfelbacher Straße /Waiblinger Straße/ Schmiedgasse erste Veränderungen deutlich sichtbar geworden.

Um die Attraktivität des Ortsbildes zu verbessern, verfolgt die Stadt eine Neugestaltung des öffentlichen Straßenraums in der Strümpfelbacher Straße, Schmiedgasse und der Kornstraße. Im Bereich der Zehntscheuer kann im Zusammenhang mit einer öffentlichen Nutzung eine attraktive Platzsituation geschaffen werden, mit dem Ziel einer Belebung und der Verbesserung der Wohn- und Aufenthaltsqualität.

Sanierung „Beutelsbach Ortskern III“

Das Sanierungsgebiet „Beutelsbach Ortskern III“ umfasst große Bereich der Ortskernlage, die teilweise bereits in Sanierungen  „Beutelsbach I + II“ enthalten waren. Die Planungsabsicht der Stadt Weinstadt ist hier vordringlich eine Neubebauung im Quartier Markt-/Buhl- und Ulrichstraße, wo eine standortgerechte Nutzung entstehen soll. Die ersten vorbereitenden Schritte wurden im Zuge der Sanierung gemacht, um erste Anreize für eine Ansiedlung neuer Handel- und Gewerbeeinrichtungen zu fördern.

Ein weiterer städtebaulicher Entwicklungsbereich ist das Gebiet um das Rathaus. Mit der Anpassung der alten Bausubstanz des Rathausgebäudes aus den 60er Jahren an heutige Erfordernisse entstanden Räumlichkeiten, die einer zukunftsorientierten und bürgernahen Verwaltung gerecht werden.

Neben diesen erwähnten zentralen Aufgaben stehen auch Gebäudemodernisierungen im privaten Bereich zum Erhalt zeitgemäßer Wohnverhältnisse und die Gestaltung öffentlicher Erschließungsbereiche im Fokus.

Sanierung „Ehemaliges Birkel-Areal“

Die Stadt Weinstadt hat begrenzte Ressourcen an Gewerbeflächen. Eingeschränkt durch die regionale Topografie, aber auch durch wichtige erhaltenswerte Landschaftsräume gibt es nur wenig Potenziale für Neuausweisungen. Vor diesem Hintergrund stellt die Neustrukturierung der Gewerbenutzung auf dem ehemaligen Gelände der Firma Birkel in der Stadtentwicklung eine große Herausforderung dar. Die Stadt nutzt hier durch den Aufkauf von Flächen die einmalige Chance auf eine Ansiedlung und Sicherung hochwertiger Gewerbenutzung.

Um eine tragfähige Entwicklung des Standortes zu initiieren, wurde unter der Regie der Stadtverwaltung ein Workshop durchgeführt. Planer, Wirtschaftsvertreter, Bankmanager, Fraktionsvorsitzende, Stadtverwaltung und nicht zuletzt die Bürgerschaft waren beteiligt, ein nutzungsorientiertes Planungskonzept zu bestimmen.

Die besondere Lage an der Rems mit den hochwertigen Uferzonen und die fast 100 jährige Nutzungsgeschichte durch den Teigwarenhersteller Birkel bestimmen nun die Leitideen für das „Ehemalige Birkel-Areal“. Es wird das Ziel verfolgt, durch wenige Maßnahmen die bestehenden Mängel zu beseitigen und vorhandene Potenziale zu entwickeln. Das Birkelareal wird nicht als eigenständiges Gebiet betrachtet, sondern als westlicher Teil der gesamten Gewerbespange zwischen B29 und Rems. Eine neue Erschließung wird so in das Gebiet führen, dass sie genügend Entwicklungsfläche für das bestehende Gewerbe oder andere großflächige Nutzer bereit hält und sich gleichzeitig optimale Grundstückszuschnitte ergeben.

Die Rems soll im Uferbereich qualitätsvoll gestaltet werden, so dass übergeordnete Verbindungen (Radweg, Wassersport,…) verbessert werden und auch für die neuen Nutzer hochwertige Freizeitflächen entstehen, die dem Gewerbestandort eine eigenständige Identität verleihen. Auch für alle übrigen Weinstädter wird ein grünes Band an der Rems hoch attraktiv sein.

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