Hintergrund zum IMEP 2040
„Auf guten Wegen in die Zukunft“
– unter diesem Leitgedanken wurde der Integrierte Mobilitätsentwicklungsplan (IMEP) für Weinstadt erarbeitet. Ein IMEP schafft die Grundlage für eine zukunftsfähige und nachhaltige Mobilitätsentwicklung. Er betrachtet den Verkehr ganzheitlich und berücksichtigt alle Verkehrsmittel sowie deren Wechselwirkungen mit den Anforderungen des Städtebaus, des Klimaschutzes und der Lebensqualität. Ziel ist es, eine bedarfsgerechte, sichere und leistungsfähige Mobilität für alle Verkehrsteilnehmenden zu entwickeln und die zukünftige Verkehrsplanung strategisch auszurichten.
Der IMEP umfasste drei zentrale Bausteine:
- die Fortschreibung des Lärmaktionsplans (LAP),
- die Erarbeitung eines Verkehrsentwicklungsplans sowie
- die Erstellung eines städtischen Radverkehrskonzeptes.
Zu Beginn des Projekts standen die Bestandsdatenerhebung und die Verkehrszählungen im Mittelpunkt. Im weiteren Projektverlauf wurden der Verkehrsentwicklungsplan und das Radverkehrskonzept erarbeitet. Während des gesamten Prozesses wurden Fachleute und die Bürgerschaft umfassend beteiligt.
Der IMEP bildet damit eine wichtige Grundlage für die zukünftige Mobilitätsentwicklung in Weinstadt. Die erarbeiteten Konzepte, Maßnahmen und Handlungsempfehlungen schaffen einen langfristigen Orientierungsrahmen, um die Mobilität nachhaltig, sicher und zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Auf dieser Grundlage können die entwickelten Maßnahmen nun schrittweise umgesetzt und entsprechend der finanziellen und haushalterischen Möglichkeiten weiterverfolgt werden. Durch die umfassende Beteiligung verschiedener Akteure konnten unterschiedliche Perspektiven berücksichtigt und in den Planungsprozess eingebunden werden.