Remstal Gartenschau 2019 zeigen / verstecken Alle Informationen zu unseren Stadtteilen!
Wanderschuhe

Weinstadt zu Fuß - Durch die Geschichte der Stadt

Die Geschichte der Stadt Weinstadt hat es in sich – von der Wiege des Herzog- und Königshauses Württemberg in Beutelsbach bis hin zum Geburtsort des weltberühmten Komponisten und Volksliedsammlers Friedrich Silcher in Schnait.
 
Um Besuchern die Möglichkeit zu geben, auch außerhalb von geführten Stadtrundgängen die wichtigsten Gebäude und geschichtlichen Begebenheiten kennenzulernen, werden Info-Tafeln an den entsprechenden Gebäuden angebracht. Die Tafeln können in beliebiger Reihenfolge entdeckt werden und werden mit der Zeit durch weitere Tafeln ergänzt.
 
Als erster selbstgeführter Ortsrundgang wurde pünktlich zur Remstal Museumsnacht im Rahmen der Remstal Gartenschau 2019 die Tafeln im Stadtteil Strümpfelbach angebracht, die weiteren Stadtteile folgen bis zum Sommer.

Strümpfelbach:

Strümpfelbach gilt als eines der schönsten Fachwerkdörfer Deutschlands, das Alte Rathaus zählt nicht nur aufgrund seiner exponierten Lage im Ortskern zu den prächtigsten Fachwerkhäusern Württembergs.
 
Alte Kelter
1533
Eine der ältesten Keltern im Rems-Murr-Kreis, typische Fachwerkkonstruktion mit hohem Walmdach; 1979 für kulturelle Zwecke umgebaut.
 
Altes Rathaus
1591
Durch die besonders reizvolle, freistehende Lage und das markante, exzellent erhaltene Fachwerk eines der prächtigsten und meistfotografierten Fachwerkhäuser Württembergs.
 
Hauptstraße 3
1629
Besonders stattliches Fachwerkhaus mit original erhaltenem Giebel. Eines der letzten Häuser der Hauptbauphase bis zum 30-jährigen Krieg, als Gaststätte auch von ortsgeschichtlicher Bedeutung.
 
Hauptstraße 4
1451/1586
Im hinteren Teil (1451) das älteste datierte Fachwerkhaus des Ortes, ein einmaliges Zeugnis des Wiederaufbaus nach der Zerstörung des Ortes im Städtekrieg 1449. Anbau zur Straße hin von 1586.
 
Hauptstraße 6
um 1600
Besonders stattliches Haus wohl der lokalen Oberschicht („Ehrbarkeit”), als Haus der Familie Weishaar auch ortsgeschichtlich bedeutend.
 
Hauptstraße 28
1596
Das Haus fällt  durch seine ungewöhnliche Ecklösung mit angeschrägtem Konsolprofil auf, außerdem reiche Flachschnitzereien.
 
Hauptstraße 30
1559
Der Giebel besticht durch sein auffallendes Zierfachwerk mit genasten Zierstreben, im 2. Dachgeschoss friesartig zusammengefasst.
 
Hauptstraße 30/32/34/36
16./18. Jahrhundert
In dieser Größe und Geschlossenheit seltene und für den Ort einmalige Hofanlage.
 
Hauptstraße 33
1561
Durch den späteren, einseitigen Anbau besonders markantes Haus. Giebel mit Zierfachwerk und ungewöhnlich starken Auskragungen.
 
Hauptstraße 39
18. Jahrhundert, Keller um 1500
Stattlicher Vertreter der zweiten Hauptbauphase im 18. Jh. mit dem typischen, schlichten Fachwerk der Zeit.
 
Hauptstraße 44
1607
Repräsentatives Haus mit charakteristischem, auch in den Vollgeschossen recht gut erhaltenem Fachwerk.
 
Hauptstraße 46/46a

1570
Besonders reiches und engmaschiges Zierfachwerk im Giebel des Wohnhauses, das zusammen mit den parallelen Scheunen ein wertvolles Ensemble des 16. Jahrhunderts bildet.
 
Hauptstraße 49
um 1600/1746
Baulich und funktional ein Ausnahmebau: kein Weingärtnerhaus, sondern 1746 weitgehend neu erbautes Forsthaus mit markantem Walmdach, als Amtshaus auch ortsgeschichtlich bedeutend.
 
Hauptstraße 65
1587
Paradebeispiel für ein stattliches Weingärtnerhaus des späten 16. Jahrhunderts mit besonders aufwendiger und gut erhaltener Fassade, erbaut vom selben Zimmermann wie das Alte Rathaus.
 
Hindenburgstraße 1
um 1570
Reiches Zierfachwerk im Giebel mit kurioser Asymmetrie.
 
Hindenburgstraße 2
16. Jahrhundert
Zusammen mit Haus Hindenburgstraße 4 außergewöhnliches Ensemble aus stattlichen Wohn- und Wirtschaftsgebäuden, durch die Höhenstaffelung städtebaulich besonders wirkungsvoll.
 
Hindenburgstraße 4
1570
Zusammen mit Haus Hindenburgstraße 2 außergewöhnliches Ensemble aus stattlichen Wohn- und Wirtschaftsgebäuden, außerdem markantes Zierfachwerk im Giebel.
 
Hindenburgstraße 6
1594
Kleineres Haus mit gleichwohl aufwendigem Zierfachwerk inklusive Flachschnitzereien.Der Reichsadler an der Fassade weist auf auswärtige Eigentümer (möglicherweise aus Esslingen) hin.
 
Hindenburgstraße 20
wahrscheinlich 1762
Einfaches, kleines Fachwerkhaus, das durch sein Hauszeichen – Schuh und Stiefel – als Handwerkerhaus (Schuhmacher) gekennzeichnet ist und somit im Ort eine sozialgeschichtlich bemerkenswerte Ausnahme darstellt.
 
Hindenburgstraße 25
1594
Eines der repräsentativsten Häuser im Ort mit Zierfachwerk und Flachschnitzereien.
 
Hindenburgstraße 38

um 1560
Besonders schönes und gut erhaltenes Beispiel für ein eher schlichtes, aber dennoch stattliches Fachwerkhaus des 16. Jahrhunderts.

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